Bachelorstudium Raumplanung und Raumordnung

Studienkennzahl

UE 033 240 – Bachelorstudium Raumplanung und Raumordung

Studiendauer

6 Semester

Umfang

180 ECTS

Sprache

Deutsch

Abschluss

Bachelor of Science (BSc)

Studienplan
Info folder

Infofolder Raumplanung und Raumordnung pdf 1 MB

Studieninhalte

Die Studierenden befassen sich mit dem Raum in seinen geografischen, physischen und sozialen Dimensionen. Das Spektrum reicht von der Erarbeitung und Zusammenführung raumbezogener Informationen und deren methodischer Umformung zu Wissen über die Bewertung und kritische Reflexion raumbezogener Herausforderungen, den Entwurf räum-licher Konzepte sowie die Entwicklung von Maßnahmen und Strategien bis hin zu deren Umsetzung und Evaluation. Die Gestaltung kommunikativer Planungsprozesse und die Schaffung einer notwendigen Rechtssicherheit von Planung sind dabei zwei wesentliche Facetten raumplanerischer Kompetenzen. Aufgrund der vielfältigen Zugänge und Her-angehensweisen greift die Raumplanung auf unterschiedliche theoretische und methodische Konzepte aus den Technik-, Sozial- und Naturwissenschaften zurück und wendet diese auf Fragen der räumlichen Entwicklung von Städten und Regionen an.

Aufnahmeverfahren

Für das Bachelorstudium werden 200 Studienplätze pro Jahr in einem zweistufigen Aufnahmeverfahren (Motivationsschreiben und Reihungstest) vergeben. Mehr Informationen unter Aufnahmeverfahren Raumplanung.

Prüfungsfächer und Module des Bachelorstudiums

Schematische Darstellung der Prüfungsfächer aus dem Studium Raumplanung und Raumordnung. Diese werden weiter unten genauer ausgeführt.

Die Inhalte und Qualifikationen des Bachelorstudiums werden durch „Module“ vermittelt. Das Bachelorstudium besteht aus folgenden 19 Modulen:

  • 12 Pflichtmodule im Ausmaß von 150 ECTS Punkten.
  • Zwei Wahlmodule im Ausmaß von insgesamt 12 ECTS Punkten, die aus einem Angebot von 14 Wahlmodulen gewählt werden können.
  • Ein Modul „Freie Wahl und Transferable Skills“ im Ausmaß von 18 ECTS Punkten.

Das Bachelorstudium „Raumplanung und Raumordnung“ gliedert sich in nachstehende Prüfungsfächer mit den ihnen zugeordneten Modulen:

Grundlagen der Raumplanung

Pflichtmodul 1: Studieneingangs- und Orientierungsphase

Pflichtmodul 2: Theoretische Grundlagen

Raumplanung in Theorie und Praxis

Pflichtmodul 3: Planerische Grundlagen

Wahlmodul 1: Ressource Landschaft

Wahlmodul 3: Mobilität und Verkehr

Wahlmodul 4: Kooperation: Region

Wahlmodul 6: Tourismusentwicklung

Wahlmodul 9: Kommunikation und Partizipation

Wahlmodul 13: Klimagerechte Raumplanung

Wahlmodul 14: Themen der Raumplanung

Methoden und Techniken der Raumplanung

Pflichtmodul 4: Methoden und Techniken 1

Pflichtmodul 5: Methoden und Techniken 2

Wahlmodul 11: Visutech

Raumplanerischer Entwurf

Pflichtmodul 6: Grundlagen des raumplanerischen Entwurfs

Pflichtmodul 7: Raumplanerischer/Städtebaulicher Entwurf

Wahlmodul 2: Projekte, Prozesse und Instrumente der Stadtentwicklung

Räumliche Entwicklungsplanung

Pflichtmodul 8: Grundlagen der räumlichen Entwicklungsplanung

Pflichtmodul 9: Räumliche Entwicklungsplanung

Planungsinstrumente und -strategien

Pflichtmodul 10: Planungsinstrumente

Pflichtmodul 11: Theoretische und planerische Vertiefung

Wahlmodul 5: Sustainable urban development

Wahlmodul 7: Management von (öffentlichen) Unternehmen

Wahlmodul 8: Projektmanagement und Infrastrukturökonomie

Wahlmodul 10: Rechtliche Aspekte in Planungsprozessen

Wahlmodul 12: Internationale Urbanistik

Allgemeine wissenschaftliche Bildung

Pflichtmodul 12: Freie Wahlfächer und Transferable Skills

Bachelorarbeit

Pflichtmodul 13: Bachelorarbeit

Das Bachelorstudium der Raumplanung und Raumordnung wird in Österreich ausschließlich an der TU Wien angeboten.

Weitere Informationen zum Studium

Analysefähigkeit, sachbezogene Entscheidungskompetenz, instrumentenbezogene Durchsetzungsfähigkeit und Teamfähigkeit zählen zu den Qualitäten, die von Raumplaner_innen gefordert werden. Innovation und Kreativität sind daher keine modischen Schlagwörter, sondern unabdingbare Voraussetzungen dafür, die Vorteile von  Routinen einerseits zu nutzen, andererseits auch die Handlungsspielräume zu erkennen und zu gestalten. Im Raumplanungsstudium wird daher ein besonderer Schwerpunkt  auf die Projektarbeit gelegt.

Raumplaner_innen arbeiten zumeist in komplexen, interdisziplinären Zusammenhängen. Die Arbeitsfelder der Raumplanung finden sich beispielsweise

  • in der regionalen- oder kommunalen Entwicklungsplanung im städtischen und ländlichen Raum,
  • im Städtebau, im Stadtumbau und der Stadterneuerung,
  • in der Verkehrs-, Infrastruktur-, und Umweltplanung,
  • in der Standortanalyse und -bewertung, in der Immobilienwirtschaft und Projekt-entwicklung,
  • in der Wirtschaftsförderung und Strukturpolitik, im Stadt- und Regionalmarketing,
  • in der Politik- und Wirtschaftsberatung oder in der in der internationalen Entwick-lungszusammenarbeit und
  • in raumbezogenen Forschungsinstitutionen.

Die Raumplanungssaubildung findet an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien und insbesondere an folgenden Instituten statt:

An weiteren Instituten der anderen Fakultäten der TU Wien werden ebenfalls Lehrveranstaltungen für die Studienrichtungen angeboten.

Studiendekan

Thomas Dillinger

Associate Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

Vizestudiendekan

Kurt Weninger

Senior Lecturer DDipl.-Ing. BSc.

Mehr Info und Kontakt

Dekanat der Fakultät für Architektur und Raumplanung

Karlsplatz 13
Stiege 3, 4. Stock
1040 Wien

Telefon: +43 1 58801 25001
E401-1@tuwien.ac.at
Website des Dekanats, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Studierendenvertretung

Fachschaft Raumplanung

Karlsplatz 13
Stiege 6, Erdgeschoss
1040 Wien

Telefon: +43 1 58801 49557
mail@fsraum.at 
Webseite der Fachschaft, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Self Assessment Test

eine Person sitzt, eine andere steht neben der ersten Person und hält ein Klemmbrett

Um eine realistische Selbsteinschätzung zu erlangen, bieten wir Ihnen ein Self Assessment, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster an. Die enthaltenen Tests und Fragebögen geben einen Überblick zu den Anforderungen, die wir für ein erfolgreiches Studium für notwendig halten.