Qualitätssicherung bei Berufungsverfahren

Die Qualität des Berufungsverfahrens wird unter anderem durch die folgenden Punkte sichergestellt:

Der Ausschreibungstext soll sowohl Bewerber_innen im In- und Ausland ansprechen. Bei §98 Professuren muss die Ausschreibung sowohl in nationalen sowie internationalen Fachzeitschriften und elektronischen Medien erfolgen.

Die Berufungskommission berücksichtigt das Ziel, die Professoren_innenschaft zu internationalisieren und den Anteil der Frauen zu erhöhen.

Berufungsverfahren müssen rechtzeitig eingeleitet und so schnell wie möglich durchgeführt werden. Zwischen dem Ende der Bewerbungsfrist und der persönlichen Vorstellung der Kandidat_innen sollten maximal zwölf Monate liegen.

 

Die Vorsitzenden der Berufungskommission achten bereits bei der Auswahl der Mitglieder auf mögliche Befangenheitsverhältnisse. Befangenheiten nach Sichtung der Bewerbungen sind der oder dem Vorsitzenden mitzuteilen, wobei die Berufungskommission über das weitere Vorgehen entscheidet. Auch die Gutachter_innen sind verpflichtet mögliche Befangenheiten zu melden.

Alle Details zum Thema Befangenheit befinden sich in der Satzung "Befangenheiten - Kriterien zum Ausschluss von Befangenheiten (online 17.10.2018)"

Die Berufungskommission tagt nicht öffentlich. Die Unterlagen sowie die im Rahmen des Berufungsverfahrens gewonnenen Kenntnisse über Personen sind vertraulich zu behandeln (Verschwiegenheitsklausel) .

Sowohl in der Berufungskomission (aus der Personengruppe der Universitätsprofessor_innen) wie auch in der Gruppe der Gutachter_innen MUSS zumindest eine Person von extern sein.

Der Ausschreibungstext muss gendersensibel verfasst sein.

Dem Sondierungsausschuss soll eine Frau angehören.

Bei den ausgewählten Gutachter_innen ist auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis zu achten. 

Ziel soll sein, genauso viele Bewerberinnen wie Bewerber zu den Berufungsvorträgen und Interviews einzuladen, wobei lt. §7 (2) sogar alle Bewerberinnen, die die gesetzlichen Ernennungsvoraussetzung bzw. die Aufnahmeerfordernisse erfüllen UND den Anforderungen des Ausschreibungstextes entsprechen, einzuladen sind. Die Anzahl der einzuladenden Kandidatinnen kann in besonderen Ausnahmefällen, jedoch mit schriftlichem Einverständnis des AKG, reduziert werden.