Forschungs Netzwerke

Von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis hin zur Entwicklung – die TU Wien und ihre Mitarbeiter_innen sind Kooperationspartner_innen in zahlreichen Forschungsnetzwerken. Ziel dieser Forschungskooperationen sind grundlegende Erkenntnisse für gesellschaftliche Herausforderungen der Zukunft. Dabei werden die individuellen Kompetenzen der Projektpartner gestärkt und die Konkurrenzfähigkeit des Österreichischen Universitätsraums gesichert.

Der Verein „Complexity Science Hub Vienna CSH – Verein zur Förderung wissenschaftlicher Forschung im Bereich komplexer Systeme“ wurde von der Medizinischen Universität Wien, der TU Graz, der TU Wien und dem Austrian Institute of Technology im Juni 2015 gegründet, um die bestehenden Initiativen in Österreich im Zusammenhang mit Complexity Science, Systemanalyse und Big Data Science zu bündeln, zu koordinieren und eine kritische Masse zu generieren. Dieser Initiative sind im Januar 2016 die WU Wien und im Juni 2016 das International Institute for Applied Systems Analysis beigetreten. Die Institutionen bringen unterschiedliche Schwerpunkte und Interessen am Thema Complexity ein, welche sich in den Arbeiten des CSH wiederspiegeln werden. Durch das Poolen von Ressourcen der beteiligten Institutionen soll die Wissensgenerierung massiv beschleunigt und gegenseitig befruchtet werden. Darüber hinaus soll internationale Sichtbarkeit und Relevanz erreicht werden.

Complexity Science Hub Vienna- CSH

Das Forschungskoordinationszentrum Energie und Umwelt stellt sich den größten Herausforderung unserer Zeit: Energiebedarf und Klimawandel. Es schafft durch optimale interdisziplinäre Vernetzung aller Forscher_innen Synergien und Mehrwerte für die Beteiligten. Gemeinsame Forschungsaktivitäten anstatt parallel zu forschen, Entwicklung innovativer Ideen und Lösungsansätze durch das Zusammenführen verschiedener Teilaspekte, Erfolge bei der Drittmitteleinwerbung und neue Kooperationen, aber auch ein Anstieg der Publikationen oder die Entwicklung neuer Doktoratskollegs können solche Mehrwerte sein.

Das Koordinationszentrum unterstützt die Forscherinnen und Forscher bei diesem Prozess und bietet TU-intern eine Plattform für den fachlichen Austausch zwischen mehr als 100 Forschungsgruppen aller acht Fakultäten der TU Wien. Extern vernetzt das Zentrum diese Forschungsgruppen mit Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und kommunaler Verwaltung - das Koordinationszentrum bietet somit einen direkten Zugang zum geballten Know-How der TU Wien im Bereich Energie und Umwelt.

Forschungszentrum Energie und Umwelt

Das Earth Observation Data Center verbindet Wissenschaft und Wirtschaft. 
Gewaltige Datenmengen werden von Satelliten aufgenommen, die unsere Erde rund um die Uhr beobachten – Daten, die über das Wetter, das Klima und sogar über Vegetation und Bodenbeschaffenheit Auskunft geben. Um diese Datenmengen speichern und verarbeiten zu können, wurde 2014 von der TU Wien und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) das „Earth Observation Data Centre for Water Resources Monitoring“ (EODC) gegründet, auch private Firmen sind an dem Projekt beteiligt.

EODC

Die GrAT - Gruppe Angepasste Technologie ist ein wissenschaftlicher Verein an der TU Wien; der Vereinszweck ist die Übertragung der Prinzipien nachhaltiger Entwicklung in die Praxis sowie das Initiieren und Realisieren von Beispielen nachhaltiger Technologieanwendungen.
Seit 1986 werden Innovationen in den Bereichen Angepasste Technologie, Systemlösungen für nachhaltige Entwicklung, Nachhaltiges Bauen, Stoffliche Nutzung Nachwachsender Rohstoffe und CO2-neutraler Materialien, Produkt Dienstleistungssystme (Product Service Systems), Nachhaltige Produktentwicklung, Bewertungsmethoden und ihrer Anwendungen erarbeitet und entwickelt. Ziel ist es, Technologien den menschlichen Bedürfnissen und Ressourcen anzupassen und nicht umgekehrt.
Dr. Robert Wimmer leitet den Verein seit 1996 und koordiniert nationale und internationale Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte, außerdem unterstützt er Unternehmen sowie Behörden durch Beratungsdienstleistungen und gibt Ergebnisse aus Forschungsprojekten in der Lehre an verschiedenen Universitäten weiter.
Die Projekte sind mehrfach national und international ausgezeichnet, besonders hohe Projektaktivität findet zurzeit im asiatischen Raum (Philippinen, Thailand, Nepal, Bhutan, Südkorea usw.) und in Österreich (Böheimkirchen) statt.

Gruppe Angepasste Technologie - GrAT

 

Das Innovation Incubation Center (i2c) bietet maßgeschneiderte Aktivitäten rund ums Unternehmertum an – von Ausbildungs- und Inkubationsprogrammen, Gründungsberatung, Vortragsreihen bis zu Vernetzungsevents mit potenziellen Investor_innen und Industriepartnern. In der „StartAcademy“, einem österreichweit einzigartigem „Bootcamp“ für die Kommerzialisierung technologischer Ideen, werden wissenschaftliche Ergebnisse auf ihre wirtschaftliche Verwertbarkeit überprüft. Auch das Wirtschafts-Know-how der Studierenden wird gezielt gefördert – in einem Ergänzungsstudium mit internationalen Gastprofessor_innen.

Innovation Incubation Center

Das Thema Wasser & Gesundheit wird an der TU Wien in enger Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien erforscht: im interuniversitären Kooperationszentrum Wasser und Gesundheit (ICC Water & Health).

Tatsächlich ist Wasser in aller Munde – und seine Qualität von überragender Bedeutung für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen. Im Fokus der wissenschaftlichen Aktivitäten am ICC Water & Health stehen daher innovative Konzepte, zukunftsweisende Methoden und Modelle zur Untersuchung der Wasserqualität. Neue Erkenntnisse dienen dabei unmittelbar als Grundlage effektiver und nachhaltiger Maßnahmen für das Ressourcenmanagement. So ist das ICC Water & Health gleichwohl kompetenter Partner für die öffentliche Hand als auch für die Wirtschaft.

Water & Health

 

INiTS ist der Wiener Inkubator des AplusB Scale-up Programms des BMVIT und ein Unternehmen der Universität Wien, der Technischen Universität Wien und der Wirtschaftsagentur Wien.

INiTS Universitäres Gründerservice Wien GmbH hat sich seit seiner Gründung 2002 als der Hightech Inkubator der Stadt Wien und einer der besten akademischen Inkubatoren weltweit etabliert. Mit dem „Collaborative Business Modelling“-Ansatz, maßgeschneiderter Beratungsleistungen, Startkapital in der Höhe von bis zu €100.000,-  und einem dicht gesponnenen Partnernetzwerk ist INiTS zur Kaderschmiede leistungsfähiger Startups im Österreichischen Startup-Ökosystem geworden. Dies zeigt sich im einem beeindruckenden Track-Record der INiTS Startups, was sich in überdurchschnittlichen Werten wie Umsatz, Lebensdauer oder Anzahl der Beschäftigten der INiTS Incubees usw. niederschlägt.

INiTS Universitäres Gründerservice Wien GmbH

JASEC koordiniert die wissenschaftlichen Kooperationen aller Fakultäten der TU Wien mit japanischen Partnerinstitutionen und übernimmt somit die Aufgaben der bisherigen Key Station, die bereits seit 1981 das wissenschaftliche Austauschprogramm mit der Universität Tokio betreut. Neben der Förderung von Forschenden- und Lehrendenmobilität, unterstützt JASEC auch Studierende beider Länder im Rahmen bestehender Universitätspartnerschaften.

JASEC

Das Forschungsnetzwerk Vienna Scientific Cluster–Research Center (VSC–RC) bietet Forschungs-Support zur Entwicklung von Computeralgorithmen für komplexe wissenschaftliche Fragen.

Als Teil des Vienna Scientific Cluster (VSC) engagieren sich Softwarespezialist_innen zahlreicher österreichischer Universitäten im VSC-RC. Effizient und professionell leisten sie einen wichtigen Beitrag für Forschungsanliegen aus Grundlagenforschung, angewandter Forschung und Entwicklung. 

VSC RC

Österreich ist Weltspitze in der Quantenphysik – und das Vienna Center for Quantum Science and Technology (VCQ) trägt zu dieser Position maßgeblich bei.

Als zentrale Schnittstelle der Quantenphysik in Wien wurde es gemeinsam von der TU Wien, der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gegründet. So bietet das VCQ Quantenphysiker_innen von Wiener Forschungseinrichtungen eine effiziente Arbeitsplattform mit einmaligem Forschungsspektrum. Dieses reicht von fundamentaler Quantenphysik bis zur Entwicklung innovativer Quantumtechnologien – und sichert so den Spitzenplatz der österreichischen Quantenphysik in allen Bereichen der Forschung und Entwicklung.

VCQ