Hier finden Sie eine Liste der österreichischen Forschungsförderer, die Open Science unterstützen. Manche von ihnen haben bereits eigene Open Data Policies und verlangen Datenmanagementpläne, andere fordern zumindest bei manchen Calls eine Planung zum Management der Daten. Da die Kosten für das Datenmanagement bei den meisten Fördergebern verrechenbar sind, ist bereits im Projektantrag eine Kalkulation anzugeben.

Bitte nehmen Sie daher gerne schon in Ihrer Antragsphase Kontakt mit uns auf. Wir können Sie auf mögliche Kostenfaktoren bei Ihrem Datenmanagement aufmerksam machen.

Österreichischen Forschungsförderer, die Open Science unterstützen

Der FWF verlangt für alle Projekte, die nach dem 1. Jänner 2019 nach den neuen Antragsrichtlinien bewilligt wurden, einen Datenmanagementplan (DMP) und stellt dafür eine eigene Vorlage, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster zur Verfügung. Im DMP wird beschrieben, wie Daten und ihre Metadaten für ein bestimmtes Projekt gesammelt, organisiert, gespeichert, veröffentlicht, geteilt und archiviert werden. Der DMP erläutert außerdem, wie die Daten FAIR gemacht werden. Sehen Sie hier die vom FWF definierten Kriterien für offene Forschungsdaten, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Mehr Informationen unter: DMP-Vorgaben des FWF.

 

Derzeit gibt es von Seiten der FFG keine Open Science bzw. Open Data Policy. In den nationalen FFG-Ausschreibungen wird jedoch schon länger darauf hingewiesen, dass ein Datenmanagementplan (DMP) ein gutes Tool ist, um sich mit Forschungsdatenmanagement auseinanderzusetzen. In den aktuellen IKT der Zukunft Ausschreibungen (November 2020) verlangt die FFG jetzt erstmals verpflichtend einen DMP und zwar bereits bei der Antragstellung.

Die FFG merkt an, dass Open Science Initiativen in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen werden, da Open Science die Reproduktion von Forschungsergebnissen sowie Transparenz bei der Forschungsmethodik ermöglicht. Mehr Informationen auf: https://www.ffg.at/Europa/OpenScience, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Seit März 2022 gilt die Open Science Policy des WWTF, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster. Der Wiener Fördergeber bekennt sich darin zu den Open Science Prinzipien und ermutigt die Förderempfänger, Forschungsdaten nach den FAIR-Prinzipien zu behandeln. Die Open Science Policy wird als Weiterentwicklung der Open Access Regelung betrachtet, mit einem verstärkten Schwerpunkt auf Open Data.

Open Access zu Forschungsdaten: In der Policy wird klar formuliert, dass es in der Verantwortung der Fördermittelempfänger liegt, die Prinzipien von „Open“ und „FAIR“ wo immer möglich anzuwenden. Eine pauschale Veröffentlichung aller Forschungsdaten verlangt der WWTF ausdrücklich nicht.

Details zur geforderten Bereitstellung von Daten werden in den Spezifikationen der einzelnen Ausschreibungen festgelegt. Die Policy enthält lediglich eine Reihe von allgemeinen Anforderungen, wie beispielsweise die Nutzung von vertrauenswürdigen Repositorien für die Datenaufbewahrung, die Verwendung persistenter Identifikatoren und offener Lizenzen und die Verlinkung von veröffentlichten Forschungsdaten mit den entsprechenden Publikationen. In den Publikationen ist wiederum zu beschreiben, wie andere Forschende Zugang zu den zugrundeliegenden Daten erhalten können.

Die ÖAW fördert mit dem Programm go!digital, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster die Entwicklung der Geisteswissenschaften, um die Rahmenbedingungen für datengestützte und datengetriebene Forschung nachhaltig zu verbessern. Im Zuge dessen wird auch ein Datenmanagementplan verlangt.

In anderen regionalen und nationalen Programmen sind bis jetzt Open Data und Datenmanagementpläne nicht verpflichtend vorgeschrieben.