Im Rahmen der ViennaUP 2026, dem internationalen Startup‑Festival in Wien, wurde beim „Energy Launchpad“ deutlich, welche zentrale Rolle wissenschaftliche Institutionen bei der Energiewende spielen. Dabei diskutierten Expert:innen aus Forschung, Industrie und Startup‑Szene, wie innovative Ideen schneller in marktfähige Technologien überführt werden können.
Ein zentrales Thema des ersten Veranstaltungstages war die Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Unternehmen und Investor:innen. Trotz hervorragender wissenschaftlicher Grundlagen fehlt es in Europa häufig an effektiver Skalierung und an Schnittstellen zwischen Forschung und Anwendung. Initiativen wie der Energy Launchpad setzen genau hier an und schaffen Räume für Austausch und Kooperation.
Auch die TU Wien war prominent vertreten:
Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. René Hofmann, Vorstand des Instituts für Energietechnik und Thermodynamik an der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften, brachte seine Expertise in die Diskussion ein.
Gemeinsam mit internationalen Partnern wie dem Energy Science Center der ETH Zürich wurden neue Ansätze vorgestellt, um Innovationsprozesse zu beschleunigen. Ziel ist es, Forschungsergebnisse rascher in konkrete Anwendungen zu überführen und so einen Beitrag zur Transformation des Energiesystems zu leisten.
Der Energy Launchpad verdeutlichte, dass Europa über ausgezeichnete Voraussetzungen verfügt – von hochkarätigen Universitäten bis hin zu starken Industriepartnern. Entscheidend ist nun, diese Potenziale stärker zu vernetzen und den Transfer von Forschung in wirtschaftliche Anwendungen weiter zu fördern.
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