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WWTF-Förderung für Projekte der TU Wien

Der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) fördert dieses Jahr in der Kategorie "Mathematik und…" vier Projekte von Angehörigen der TU Wien.

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Prof. Agata Ciabattoni vom Institut für Computersprachen der TU Wien beschäftigt sich als Principal Investigator im Projekt "Reasoning Tools for Deontic logic and Applications to Indian Sacred Texts" mit der mathematischen Analyse der deontischen Logik in sakralen indischen Texten. Bei der deontischen Logik geht es um normative Begriffe wie Verpflichtung oder Erlaubnis.

Um die Untersuchung von  Kristallwachstum im Nanobereich dreht sich das Projekt "Modeling and Design of Epitaxially Strained Nanoislands" von Prof. Ulrike Diebold vom Institut für Angewandte Physik. Der Principal Investigator dieses Projekts ist Paolo Piovano, PhD von der Universität Wien.

"Schrödinger Equations for QUantum EXperiments (SEQUEX)" dreht sich um die Schrödinger-Gleichung, die die Entwicklung von Quantenzuständen beschreibt. Principal Investigator dieses Projekts ist Norbert J. Mauser (Wolfgang Pauli Institute). Mit Prof. Thorsten Schumm und Prof. Jörg Schmiedmayer sind zwei renommierte Forscher vom Atominstitut der TU Wien zentral am Projekt beteiligt.

Das Projekt von Dr. Georg Tauböck, "Infinite Dimensional Signal Processing Techniques for Acoustic Applications (INSIGHT)", hat hocheffiziente Signalverarbeitungsmethoden zum Ziel. Georg Tauböck ist zwar inzwischen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beheimatet, steht der TU Wien aber nach wie vor als Lektor zur Verfügung.

Der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) ist eine privat-gemeinnützige Förderorganisation für Wissenschaft und Forschung. Der Fonds hat das Ziel, die Spitzenforschung in Wien zu stärken. Im Schwerpunkt "Mathematik und …" fördert der WWTF wissenschaftliche Projekte im Bereich der Mathematik, die disziplinenübergreifend ausgerichtet sind und eine mittelfristige Nutzen- und Verwertungsperspektive aufweisen. Die Projekte dürfen sich über Fördergelder von jeweils rund 600.000 Euro freuen.

Bild: © WWTF