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Workshop: Data management and research ethics

Ihr Fördergeber möchte gerne, dass Sie einen Datenmanagementplan vorlegen und Ihre Ethikfragen abklären?

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Förderorganisationen verlangen zunehmend ein klar definiertes Datenmanagement und einen kompetenten Umgang mit der Forschungsethik. Dementsprechend werden diese Themen auch bei der Evaluierung der Projektanträge berücksichtigt. Sie müssen daher bei einigen Ausschreibungen, wie beispielsweise bei H2020-Calls, bereits im Rahmen des Forschungsantrags Ihr Datenmanagement beschreiben und die relevanten ethischen Fragen identifizieren. Da das Projektbudget keine Ausgaben abdeckt, die nicht bereits im Vorfeld eingeplant waren, ist es wichtig, zusätzlich erforderliche Ressourcen frühzeitig zu erkennen und einzuplanen.

Forschungsdatenmanagement

Ein Datenmanagementplan (DMP) ist ein Instrument, das Forschenden hilft, alle relevanten Fragen zu den Daten eines Forschungsprojekts von Beginn an zu berücksichtigen. Der DMP stellt auch sicher, dass der langfristigen Nachnutzung von Daten angemessene Beachtung geschenkt wird. Hierzu zählen nicht nur Angaben über die Herkunft der Daten und Kontextinformationen rund um den Erhebungsprozess, sondern auch allfällige Beschränkungen beim Zugriff, eine spätere Zitierbarkeit, Langzeitverfügbarkeit oder gegebenenfalls auch Löschung. In vielen Fällen verlangen die Fördergeber ausdrücklich die Verwendung von persistenten Identifikatoren für Forschungsergebnisse (z.B. DOI) und Autoren (z.B. ORCID iD).

Forschungsethik

Ethik ist ein untrennbarer Bestandteil von Forschung, unabhängig davon, ob sie ausdrücklich als solcher anerkannt wird oder nicht. In der medizinischen Forschung hat sich die Überprüfung von Ethikfragen längst etabliert, allmählich wird das auch in anderen Disziplinen zur Norm. In Programmen, die von der Europäischen Union finanziert werden, wird jede Forschung, die beispielsweise menschliche Beteiligung und sensible personenbezogene Daten zum Gegenstand hat, einem strengen Ethik-Überprüfungsverfahren unterzogen. Für Forschende ist es hilfreich zu wissen, wie dieses System funktioniert.

Die folgenden Aspekte werden im Workshop behandelt: Warum es wichtig ist, sich die Zeit für die Behandlung von Forschungsethik zu nehmen; Ethikstandards, die von den Fördergebern zur Überprüfung herangezogen werden; und einige der wichtigsten Bedenken hinsichtlich der Forschungsintegrität. Wenn möglich, werden praktische Beispiele verwendet. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Fragen mitzubringen, um die Diskussion mit Fällen aus Ihrem Forschungsalltag zu beleben.

Workshop

Um all diese Fragen zu beantworten, laden Vertreterinnen von drei Organisationseinheiten der TU Wien (Koordination Forschungsethik, Zentrum für Forschungsdatenmanagement, TU Wien Bibliothek) erneut zum Workshop "Data management and research ethics" ein. Neben allgemeinen Einführungen zu den Themen werden die Erwartungen der Forschungsförderer herausgearbeitet. Die Trainerinnen präsentieren Werkzeuge und Unterstützungsmöglichkeiten, die sowohl an der TU Wien als auch extern zur Verfügung stehen:

  • Infrastrukturen für das Datenmanagement vor, während und nach dem Projekt
  • Datenmanagementpläne
  • Persistente Identifikatoren (DOI und ORCID iD) und ihre Funktionen
  • Forschungsethik

Wo und wann?

Montag, 9. November 2020, 09:00-12:00 im Seminarraum BA 10A, TU Wien Campus Getreidemarkt, Getreidemarkt 9, 1060 Wien

Registrierung

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben registrieren Sie sich bitte im TISS, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster. Beachten Sie, dass Sie eingeloggt sein müssen, um die Anmeldung finalisieren zu können.
Falls es nicht möglich ist, sich mithilfe dieses Links zu registrieren, senden Sie bitte einfach eine Nachricht an research.data@tuwien.ac.at.

Wer sind die Trainerinnen?