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Wiener Wunderkammer 2014: Einladung zur Teilnahme

Unter dem Titel Wiener Wunderkammer 2014 findet vom 31. März bis zum 4. April 2014 an der Technischen Universität Wien eine innovative Ausstellung mit spannenden Beiträgen aus Wissenschaft und Kunst statt. Zur Teilnahme eingeladen sind WissenschaftlerInnen aller Disziplinen und KünstlerInnen aller Genres, die der Öffentlichkeit Einblick in die Besonderheiten ihrer wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Arbeiten geben möchten. Einreichfrist ist der 22. November 2013.

Plakat

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Kuratiert wird die Ausstellung von Christoph Überhuber, Professor an der TU Wien und Künstler in Personalunion. Eine prominent besetzte Jury mit Mitgliedern aus Wissenschaft, Kunst und Medien wird bis Mitte Dezember unter den Einreichungen jene Beiträge auswählen, die in der Ausstellung präsentiert werden.

Was sind Wunderkammern?
In den Wunderkammern des 16. bis 18. Jahrhunderts wurde ein Sammlungskonzept verwirklicht, das Objekte unterschiedlicher Herkunft und Bestimmung gemeinsam präsentierte. Aufgabe der Wunderkammern war es, einen universalen Zusammenhang unterschiedlichster Dinge darzustellen und durch vielfältige Betrachtungsmöglichkeiten eine Weltanschauung zu vermitteln, in der Geschichte, Kunst, Natur und Wissenschaft zu einer Einheit verschmelzen.

Welche Rolle spielen Wunderkammern heute?
Es gibt erfolgreiche Bestrebungen, die historischen Wunderkammern neu zu beleben. So ist z.B. die Wunderkammer des Wiener Kunsthistorischen Museums in einer großartig gestalteten neuen Form seit März 2013 wieder allgemein zugänglich. Andererseits gibt es Ansätze, den Wunderkammer-Gedanken in die Gegenwart zu übertragen: In der dOCUMENTA (13) ging es z.B. um eine gemeinsame Ausstellung von Kunst und Wissenschaft. Im „Enzyklopädischen Palast“ der diesjährigen Biennale in Venedig wurde der Versuch unternommen, Teile des Wissens der Menschheit in visueller Form strukturiert abzubilden.

Was sind die Ziele der Wiener Wunderkammer 2014?
In der Wiener Wunderkammer geht es um die Zusammenführung der Sichtweisen von aktueller Wissenschaft und zeitgenössischer Kunst. So wie in den Wunderkammern der Renaissance- und der Barockzeit geht es darum, Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichsten Dingen erkennbar zu machen. Die Verbindung von Wissenschaft und Kunst fungiert hierbei als Brücke der Darstellung komplexer, zukunftsorientierter Weltanschauungen.

Wie könnten Beiträge zur Wiener Wunderkammer aussehen?
Die Beiträge können unterschiedlich gestaltet sein: Die Bandbreite reicht von der Darstellung wissenschaftlicher Experimente (so wie Anton Zeilinger sein Teleportations-Experiment auf der Documenta vorführte) bis zur Visualisierung bemerkenswerter wissenschaftlicher Resultate und künstlerischer Arbeiten in Form von Versuchsanordnungen, Bildern und/oder Objekten. Die bemerkenswerten Eigenschaften der ausgestellten Exponate sind durch einen allgemein verständlichen Text im Umfang von einer A4-Seite zu erläutern.

Warum teilnehmen?

Die Eröffnung der Wiener Wunderkammer findet am 31. März 2014 als Rahmenprogramm des Galaabend Technik nur für geladene Gäste statt. Rektorin Sabine Seidler lädt zu diesem Ereignis hochkarätige VertreterInnen aus Wirtschaft, Medien, Politik und Forschung(sförderung) an die TU Wien ein. Als Teilnehmende haben Sie die Möglichkeit, Ihr Forschungs- bzw. Kunstprojekt wichtigen Entscheidungsträgern zu präsentieren und persönliche Kontakte herzustellen. Von 1. bis 4. April 2014 ist die Wunderkammer für die breite Öffentlichkeit geöffnet. Durch die umfassende begleitende Öffentlichkeits- und Medienarbeit und die prominent besetzte Jury wird eine große Medienpräsenz erwartet.

Wie einreichen?

Die Details zur Einreichung finden Sie unter www.wunderkammer2014.at