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Wasserkraft im Zeichen des Klimawandels

Vor 30 Jahren initiierte das damalige Institut Wasserkraftmaschinen und Pumpen der Technischen Universität (TU) Wien eine Konferenz über Wasserkraftanlagen. Vom 26. bis 28. November 2008 findet im Konferenzzentrum Laxenburg die 15. Internationale Konferenz über Wasserkraftanlagen statt. Die Tagung steht ganz im Zeichen des Klimawandels und erörtert unter anderem, welchen Beitrag die Wasserkraft hierzu leisten kann.

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In einer Zeit, wo gesellschaftspolitisch die Diskussion über den Klimawandel immer intensiver
geführt wird, kommt der Wasserkraft eine durchaus wichtige Rolle zu. Nicht zuletzt wird durch die Revitalisierung von Altanlagen die Ausnutzung vorhandener Potentiale für die Stromer-zeugung garantiert. Einen wesentlichen Kern dieser Tagung stellen daher viele Beiträge hinsichtlich der elektromaschinellen Neuheiten und Best-Practice Beispiele auf diesem Gebiet dar. Das man mit der Revitalisierung von Altanlagen den steigenden Strombedarf nicht alleine abdecken kann, steht
außer Frage. Jedoch bestehende Potentiale zuerst zu nützen, ist nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll, bevor man Neubauprojekte in Angriff nimmt.

Durch das Bekenntnis der Europäischen Staaten vermehrt in erneuerbare Energieträger zu
investieren, stellt sich natürlich auch die Frage der Bereitstellung von Regelenergie bzw. Back-Up Systemen. Gerade in diesem speziellen Bereich kann die Wasserkraft durch den Einsatz von
Pumpspeicheranlagen einen wesentlichen Beitrag liefern. Diese fungieren heute wie große
„Batterien“, die schnell be- und entladen werden können.

Spezielle Themenstellungen zur Effizienzsteigerung und Neubauprojekte bilden einen weiteren Schwerpunkt dieser Veranstaltung. Das Institut für Thermodynamik und Energiewandlung /
Fachbereich Strömungsmaschinen forscht schon seit langem in diesen beiden Bereichen.
Weitere Beiträge zum Thema „Wasserkraftanlagen und Klimawandel“ – sei es im Bereich der
Ökologie oder des Anlagenmanagenemts – runden das Tagungsangebot ab.

Die Tagung ist in der Fachwelt weit verbreitet und wird dieses Jahr von ca. 300 TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt besucht. In einem Pilotprojekt für StudentInnen der Bereiche Maschinenbau und Elektrotechnik hat das Institut eine Plattform geschaffen, um mit der Industrie in direkten
Kontakt treten zu können. Die Teilnahme an der Konferenz ist für die StudentInnen kostenlos.

Weitere Details zur Veranstaltung: http://www.viennahydro.com/

Rückfragehinweis:
Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Christian Bauer
Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Eduard Doujak
Institut für Thermodynamik und Energiewandlung
Fachbereich Strömungsmaschinen                      
Technische Universität Wien
Getreidemarkt 9 // 234, 1060 Wien
T +43/1/58801 – 31311, -30515
F +43/1/58801 - 30299
E cbauer@mail.tuwien.ac.at
E edoujak@pop.tuwien.ac.at