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Von der Kleinstadtidylle zur Zukunftsarchitektur

Übergänge zwischen den Epochen, zwischen Stadt und Land, zwischen Tradition und Avantgarde standen im Mittelpunkt eines Architekturprojektes der TU Wien in Istrien, das von Arch. Sascha Bradic am Institut für Architektur und Entwerfen konzipiert und geleitet wurde. Die Ergebnisse werden nun in der IG Architektur präsentiert.

Architektur, die sich anpasst: Studierende arbeiteten in Istrien und stellen nun ihre Ideen aus.

Architektur, die sich anpasst: Studierende arbeiteten in Istrien und stellen nun ihre Ideen aus.

Architektur, die sich anpasst: Studierende arbeiteten in Istrien und stellen nun ihre Ideen aus.

Architektur, die sich anpasst: Studierende arbeiteten in Istrien und stellen nun ihre Ideen aus.

Die Zeiten ändern sich, die Gesellschaft macht einen Wandel durch, die Architektur muss diese Änderungen mitbegleiten. Raumkonzepte und Gebäude, die heute entwickelt werden, sollen auch in zukünftigen Jahrhunderten noch genutzt werden können. Unter diesem Gesichtspunkt fand ein TU-Projekt in einer Gegend statt, die sich derzeit ganz besonders stark wandelt: Auf der kroatischen Halbinsel Istrien. Die Ergebnisse des Projekts [Übergänge] werden am 12. Dezember um 18:30 in der IG Architektur in der Gumpendorferstraße 63b präsentiert.

Entwerfen in Istrien
24 Studierende hatten im September die Gelegenheit, in Istrien Vorträge prominenter ArchitektInnen zu hören und selbst an eigenen Entwürfen zu arbeiten. Dabei ging es sowohl um städtebauliche Aspekte als auch um Architektur im kleineren Maßstab.
„Es gibt viele variable Aspekte, die man architektonisch berücksichtigen muss“, betont David Calas vom Institut für Architektur und Entwerfen der TU Wien, Mitorganisator der Lehrveranstaltung. „Wie geht es mit dem Phänomen der Landflucht weiter? Wie ändert sich der Tourismus? Was geschieht, wenn sich die natürliche Umgebung ändert, etwa weil ein Fluss zu einem See aufgestaut wird?“
Die Studierenden versuchten, Architektur mit möglichst hoher Adaptabilität zu entwickelt. So entstanden viele bemerkenswerte Entwürfe – etwa ein Wolkenkratzer, der in einem festen Rahmen unterschiedliche Module tragen kann und dadurch nachverdichtbar wird, oder eine Siedlung, die auf dem Wasser schwimmt.

Wer sich mit diesen kreativen Ideen näher beschäftigen will, hat am 12. Dezember um 18:30 in der IG Architektur die Gelegenheit dazu.

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