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Universitätsrat: Nominierungen der Bundesregierung

Sabine Herlitschka, Herbert Tumpel und Veit Sorger wurden im heutigen Ministerrat als Universitätsräte der TU Wien bestellt. Die Funktionsperiode beginnt mit 1. März 2013.

v.l.n.r.: Sabine Herlitschka, Herbert Tumpel, Veit Sorger

v.l.n.r.: Sabine Herlitschka, Herbert Tumpel, Veit Sorger

v.l.n.r.: Sabine Herlitschka, Herbert Tumpel, Veit Sorger

v.l.n.r.: Sabine Herlitschka, Herbert Tumpel, Veit Sorger

Die Bundesregierung hat im heutigen Ministerrat den Beschluss über die neuen Mitglieder der Universitätsräte für 22 Universitäten gefasst. Nach den durch die Senate genannten 57 Personen (inklusive Donauuniversität Krems 59 Personen) sind nun auch die 57 Nennungen (inklusive Donauuniversität Krems 59 Nennungen) von Seiten des Wissenschaftsministers (in Abstimmung mit den Nominierungen des Koalitionspartners) erfolgt.

Für die TU Wien sind dies:

  • DI Dr. Sabine Herlitschka, MBA, Vorstand für Forschung und Entwicklung der Infineon Technologies Austria AG
    Sabine Herlitschka studierte Lebensmittel- und Biotechnologie an der Universität für Bodenkultur. Nach Forschungstätigkeiten übernahm sie 2003 als Vizerektorin der Medizinischen Universität Graz den Bereich Forschungsmanagement und Internationale Kooperationen. 2006 wechselte sie als Bereichsleiterin zur FFG-Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft. Seit August 2011 ist sie Vorstandsmitglied der Infineon Technologies Austria AG, seit Jänner 2012 Technikvorstand der Infineon Technologies Austria AG.

  • Mag. Herbert Tumpel, Präsident der Bundesarbeitskammer
    Herbert Tumpel war nach dem Studium der „Nationalökonomie“ an der Universität Wien als Mitarbeiter im Volkswirtschaftlichen Referat des ÖGB tätig, deren Leitung er von 1983 bis 1987 innehatte. Bis 1997 war er Leitender Sekretär des ÖGB. Seit 1997 ist er Präsident der Bundeskammer für Arbeiter und Angestellte (Bundesarbeitskammer).

  • Dr. Dr.h.c. Veit Sorger, Aufsichtsratsvorsitzender der Mondi AG
    Veit Sorger absolvierte Studien an den juridischen Fakultäten der Universitäten in Wien und Graz, Universität Uppsala (Dr. iur.) sowie an der Hochschule für Welthandel in Wien. Nachdem er in der Versicherungsbranche tätig war, arbeitete er in der Papierindustrie bei der Salzer-Gruppe, deren Vorstand er 1982 übernahm. Von 1987 bis 2009 war er in der Geschäftsführung der Europapier AG tätig. Seit 2004 ist er Aufsichtsratsvorsitzender der Mondi AG. Seit 2011 ist Veit Sorger Mitglied im TU-Universitätsrat (Details).

Die fünfjährige Funktionsperiode der neuen Universitätsräte beginnt mit 1. März 2013. Der Frauenanteil liegt über den gesetzlich vorgesehenen 40 Prozent. Die Größe des Universitätsrates wird durch den jeweiligen Senat bestimmt: Ein Universitätsrat der TU Wien besteht aus sieben Mitgliedern. Drei Personen wurden vom Senat am 15. Oktober 2012 nominiert (Mag.rer.soc.oec. Senatorin h.c. Monika Fehrer, Ehrensenatorin der TU Wien, Em.O.Univ.Prof. Dr. phil. Peter Schuster, Institut für Theoretische Chemie, Universität Wien, Dr. phil. Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin des Technischen Museums Wien | Details), dieselbe Anzahl von der Regierung. Alle Mitglieder des Universitätsrates wählen dann bis spätestens 30. April 2013 gemeinsam eine weitere Person, ebenso den oder die Vorsitzende/n.



Fotos:
Sabine Herlitschka, Foto: Infineon
Herbert Tumpel, Foto: AK Wien
Veit Sorger, Foto: www.BIGSHOT.at/Christian Jungwirth