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TU Wien zeigt Alternative zu Knock-out Prüfungen

Schon seit Jahren setzt die Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien auf ausführliche Information für StudienbeginnerInnen, anstelle von Knock-out Prüfungen in den ersten Semestern.

Orientierung für StudienbeginnerInnen

Orientierung für StudienbeginnerInnen

Orientierung für StudienbeginnerInnen

Orientierung für StudienbeginnerInnen

Wien (TU). –. Architektur ist eines der meist nachgefragten Studien an der Technischen Universität (TU) Wien. Dies belegt die Zahl von durchschnittlich 700 BeginnerInnen jährlich. Als besonderes Service wird den angehenden Architektur-Studierenden der Orientierungskurs geboten. In dieser einwöchigen Einführung wird ein Überblick über Studium und mögliche Berufsbilder vermittelt, und auch erste Entwurfsaufgaben gelöst. Kurz gesagt eine Art „Schnupperstudium“ zum Enstieg.
Stellt man also nach dieser umfassenden ersten Woche fest, man wäre mit einer anderen Studienwahl besser bedient, kann man relativ problemlos, da innerhalb der allgemeinen Fristen, wechseln.
Ähnliche Veranstaltungen mit den wesentlichen Informationen zu Studium und Beruf halten sämtliche Fakultäten der TU Wien ab.
Am Freitag, 5.10.2007 zwischen 12.00 und 14.00 Uhr präsentieren die Architektur-BeginnerInnen ihre Ergebnisse des Orientierungskurses der Öffentlichkeit. Stattfinden wird dies am Eingang zur Künstlerhauspassage im Resselpark (Karlsplatz).
Ausführliche Information führt zu bewusster Studienwahl, die wiederum motivierte Studierende bewirkt. Diese Vorgehensweise angehenden AkademikerInnen gegenüber weckt sicherlich mehr Begeisterung als das Schreckgespenst der Killerprüfungen.

Architektur gibt Orientierung
Wie bereits in den letzten Jahren gibt es ein übergeordnetes Thema für den Kurzentwurf des Orientierungskurses. Heuer lautet dieses „underground or rising high“
Der Begriff „underground“ und der Gegensatz „Statussymbol“ Turm soll im gesellschaftlichen, architektonischen und künstlerischen Kontext verstanden werden.
Das Thema „underground“ soll am konkreten Beispiel der Künstlerhauspassage am Karlsplatz erarbeitet werden. Die Menschen die sich dort aufhalten, die Lage unter der Erde, die Funktion als Durchgang, soziale Ausgrenzung, Überwachung, Untergrabung von politischen Grundrechten, Verwandlung von Durchzugsräumen in Lebensräume und andere Problematiken, die die Künstlerhauspassage am Karlsplatz prägen.
Türme hingegen sollen hinsichtlich ihrer Bedeutung im urbanen Raum sowie Merkmalen wie der Machtsymbolik, Dichte, vermeintliche Lösung für unerwünschte Stadtviertel, Notwendigkeit betrachtet werden.

PRÄSENTATION „underground or rising high“
WANN: Freitag, 5.10. 2007, 12.00 bis 14.00 Uhr
WO: Eingang zur Künstlerhauspassage im Resselpark (Karlsplatz)

Weitere Informationen zum Orientierungskurs unter orientierungskurs@gmx.at

Rückfragehinweis:
Ass.Prof. DI Dr. Karin STIELDORF
Technische Universität Wien
Institut für Architektur und Entwerfen
Abteilung für Hochbau und Entwerfen
Gußhausstrasse 30, 1040 Wien
T +43/(0)1/58801-27041
F +43/(0)1/58801-27049
M +43/(0)699/14118932
karin.stieldorf@tuwien.ac.at

Aussender:
Herbert Kreuzeder
Studieninformation und –marketing
Technische Universität Wien, PR und Kommunikation
Karlsplatz 13/011, 1040 Wien
T +43/(0)1/58801-41023
F +43/(0)1/58801-41093