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TU Wien beim European Forum Alpbach

Mit Smart Energy, LISI, URBEM & Complexity Science präsentierte sich die TU Wien bei den Technologiegesprächen des Europäischen Forums Alpbach.

v.l.n.r.: St. Bofinger, Rektorin S. Seidler, S. Schwinghammer, M. Graf, H. Greisberger, G. Brauner, Th. Vogel, M. Hall, J. Sattlberger

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v.l.n.r.: St. Bofinger, Rektorin S. Seidler, S. Schwinghammer, M. Graf, H. Greisberger, G. Brauner, Th. Vogel, M. Hall, J. Sattlberger

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v.l.n.r.: Rektorin S. Seidler, S. Novalin, E. Schroll, R. Paratscha, BM D. Bures

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Unter dem Titel "Smart Energy: Herausforderungen an eine interdisziplinäre Energiewende" gestaltete die TU Wien erstmals einen eigenen Arbeitskreis. "Das Thema Energiewende ist für die TU Wien von großer Bedeutung, denn es ist ein Thema, das in jeder Fakultät auf unterschiedlichste Weise behandelt wird", merkte Rektorin Sabine Seidler in ihrer Eröffnungsansprache an.

Unter der Leitung von Günther Brauner (TU Wien) diskutierten Stefan Bofinger (Fraunhofer – IWES), Marc C. Hall (Wiener Stadtwerke), Theresia Vogel (Klima- u. Energiefonds), Martin Graf (e-control) und Herbert Greisberger (Energie- und Umweltagentur NÖ) das interdisziplinäre Themenfeld aus unterschiedlichen Perspektiven. Eingebracht wurden systemtechnische Sichtweisen, der Blickwinkel aus Simulation und Technologie sowie die wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen. 

Im Anschluss an die Impulsreferate erarbeiteten die ExpertInnen gemeinsam mit den TeilnehmerInnen in Arbeitsgruppen Empfehlungen für Forschung, Wirtschaft, (Förder-)Politik und KonsumentInnen, u.a.: verbindliche Kostenwahrheit und Transparenz in allen Bereichen, effizientere Informationen für Haushalte sowie Netznutzungs-Monitoring, Einführung eines Unterrichtsfachs "Energiewende" in Schulen, die Einbeziehung aller Stakeholder sowie die Etablierung eines Marktes für Energieeffizienzmaßnahmen.

In einem Punkt waren sich ReferentInnen und Auditorium einig: Die Energiewende kann nur langfristig erfolgen. Das Denken in Legislaturperioden wäre kontraproduktiv. "Die große Herausforderung ist es, die Energiewende mit Augenmaß und nicht zu schnell durchzuführen. So kann sich die Wissenschaft, Wirtschaft, Politik gemeinsam mit der Einsicht und Akzeptanz der Bevölkerung entwickeln. Zum Schluss haben wir einen Prozess, der wirtschaftlich, technisch und sozial funktioniert", fasst Günther Brauner zusammen.

URBEM – DissertantInnen vernetzen sich
Weitere TU-VertreterInnen in Alpbach waren die DissertantInnen des Doktoratskollegs URBEM, die als Talents@Alpbach StipendiatInnen an den Technologiegesprächen teilnahmen. "Das war eine außergewöhnliche Erfahrung, die mich interessante Menschen treffen ließ", kommentierte Dissertantin Sara Fritz ihre Teilnahme. Das "<link http: urbem.tuwien.ac.at _blank>Doktoratskolleg Urbanes Energie- und Mobilitätssystem" (URBEM) ist ein Kooperationsprojekt der TU Wien mit der Wiener Stadtwerke Holding AG.

LISI-Haus – Leistbarer, energieeffizienter Wohnbau

Als Beispiel für qualitativ hochwertigen, nachhaltigen und leistbaren Wohnbau, der sich an die Bedürfnisse der NutzerInnen und Standorte anpasst, wurde das Modell des LISI-Hauses in Alpbach ausgestellt. Das Haus war der österreichische Gewinner-Beitrag zum Wettbewerb Solar Decathlon 2013. Das Haus zeichnet sich durch das Zusammenspiel von modularer Leichtbauweise, ökologischen Materialien und erneuerbarer Energie aus.

Complexity Science & Industrie 4.0
Komplexe Systeme sind die Grundlage des modernen Lebens und stellen die Wissenschaft z.B. in der Halbleiterindustrie vor die Herausforderung, exakte Prognosen über die Entwicklungen in dynamischen Systemen zu erstellen. Unter dem Titel "Complexitiy Science II" leitete Rektorin Seidler am 23. August eine Plenardiskussion, in der sie gemeinsam mit Reinhard Ploss (Infineon Technologies AG) und Jan Wouter Vasbinder (Nanyang Technological University, Singapur) u. a. über Anwendungsmöglichkeiten für die Steuerung komplexer Planungs- und Produktionsprozesse reflektierte.