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TU Student erzielt Bronze beim 65. Inferno-Abfahrtsrennen 2008

Hannes Schmid studiert Lehramt Physik an der TU Wien und darf sich zum dritten Mal in Folge "Inferno-Teufel" der zehn Kilometer langen Schiabfahrt vom 3.000 m hohen Schilthorn (Schweiz) nennen.

Hannes Schmid

Hannes Schmid

Bronze-Gewinner Hannes Schmid

Bronze-Gewinner Hannes Schmid

RennfahrerInnen

RennfahrerInnen

Die Vorgeschichte

Die Zeitschrift Truppendienst des Österreichischen Bundesheeres verloste in Kooperation mit der Tourismus AG Wengen-Mürren-Lauterbrunnen drei Abfahrtsstartplätze beim "Inferno", dem grössten und längsten Amateurrennen des weltweiten Skisportes. Die Teilnehmerzahl ist auf 1800 beschränkt. Die TU Wien beteiligte sich an dieser Kooperation mit der Ausstattung und sponserte einen Rennhelm für Studenten Hannes Schmid.

Austragungsort

Mit den bis zu 215 cm langen Abfahrtsschi im Gepäck ging es am 16. Jänner von Wien los in Richtung Bludesch in Vorarlberg.
Das schöne an der Tourismusregion Muerren in der Schweiz, in der das Rennen jährlich stattfindet, sind die autofreien Zonen und der Blick vom 1.638 m hoch gelegenen Mürren auf die herrlichen Massive von Eiger, Mönch und Jungfrau. Der Hausgipfel und Startpunkt des Infernorennens ist das Schilthorn auf 2.970 m Höhe.

Training

Für die 10 Kilometer lange Abfahrt, die teils durch alpines Gelände führt, sind körperliche Fitness, schifahrerisches Können und Mut absolute Voraussetzung. Das Inferno zeichnet sich dadurch aus, dass nicht nur abgefahren wird. Drei Anstiegspassagen erfordern beste Kondition aller TeilnehmerInnen. Steilpassagen wechseln sich bei einer Höhendifferenz von 1.990 Metern auf der Gesamtstrecke mit kilometerlangen Gleitstücken ab. Highlight der Strecke ist das Kanonenrohr, eine direkt am Felsen anliegende Steilpassage mit zirka 50 Grad Gefälle. Eis und Spurrinnen tun ihr Übriges.

Das Rennen

Insgesamt 1855 LäuferInnen gingen in 10 Sekunden Startintervallan an den Start. Bronze, Silber und Gold kann man erreichen, gewertet wird dafür stets der Abstand zum Infernosieger der jeweiligen Klasse. Im Schnitt lag die Mannschaft Truppendienst mit drei Minuten Abstand zum Sieger recht gut. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Hannes Schmid, der mit einer Zeit von 10:33 Minuten, also knapp drei Minuten hinter dem Infernosieger Bronze erzielte.

Reputation

Das Inferno hofft auf weitere gute Kontakte zur TU Wien, und dass viele StudentInnen an den Infernorennen der Zukunft teilnehmen mögen.

Link: http://www.inferno-muerren.ch/