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TU kritisiert Studienstandortpolitik des bm:bwk

„Duplizierung“ der Wirtschaftsinformatik in Wien führt zu HörerInnenrückgang.

Wien (TU) - Erstmals seit Einführung der Studiengebühren gibt es an der Technischen Universität (TU) Wien wieder einen Zuwachs an Erstsemestrigen. Mit einer Ausnahme: Die ersten Inskriptionsstatistiken verzeichnen einen deutlichen HörerInnenrückgang beim Studium der Wirtschaftsinformatik.

Die Erklärung für einen Rückgang von rund 30% bei einer durchaus gefragten Studienrichtung kann eigentlich nur mit der „Neueröffnung“ desselben Studiums an der Wirtschaftsuniversität (WU) begründet werden.

Verwunderlich, dass in Zeiten des „Null-Defizits“ und der vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst (bm:bwk) angestrebten „Standortbereinigung“ - in Diskussion sind u.a. mehrere Studienmöglichkeiten für Physik, Chemie oder Architektur in Wien - gerade die Bundesregierung zur Expansion auf den Universitäten beiträgt.

Rudolf Freund, Vorsitzender des Senats der TU Wien: „Die TU wird die vom bm:bwk durch den neuen Wirtschaftsinformatik-Standort ausgesprochene Herausforderung annehmen und das Studienangebot noch stärker profilieren.“

Website:

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