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TU-Erfolge bei COMET

Die zweite Ausschreibungsrunde der COMET-Kompetenzzentren der FFG ist abgeschlossen. Die TU Wien ist äußerst erfolgreich und in allen der 6 neuen K2- und K1-Kompetenzzentren vertreten.

K-Landkarte (c) FFG

K-Landkarte (c) FFG

Mit Ende Oktober 2009, zweieinhalb Jahre nach Start des Programms, sind die Kompetenzzentren der neuen Generation definiert, die Österreich nun in die Champions League der großen Forschungsprogramme schicken will.

Die TU Wien ist in allen neuen Kompetenzzentren aktiv:

K2-Zentren

ACIB | Austrian Center of Industrial Biotechnology

XTribology | Excellence Center of Tribology

Die auf zehn Jahre angelegten K2-Zentren erhalten zwischen 40 und 55 % öffentliche Förderung, die maximale Bundesförderung beträgt 5 Mio. Euro pro Jahr. Das Konsortium muss mindestens einen wissenschaftlichen Partner und mindestens fünf Unternehmenspartner umfassen.

K1-Zentren

ACMIT | Austrian Center for Medical Innovation and Technology,

PCCL-K1 | Competence Center in Polymer Engineering and Science

SBA 2 | Secure Business Austria

VRVis-Center | Visualization, Rendering and Visual Analysis Research Center

Das Konsortium "alpS" wurde von der Jury eingeladen, bis 10.12.2009 einen Vollantrag für ein K1-Zentrum zu stellen.

Im Gegensatz zu den K2-Projekten haben K1-Projekte eine Laufzeit von sieben Jahren. Diese Programmlinie fördert laut FFG die Einrichtung von Kompetenzzentren, "die im Rahmen eines von Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam definierten Programms Forschung von akademischer und wirtschaftlicher Relevanz betreiben". Sie erhalten zwischen 35 und 50 % öffentliche Förderung, die maximale Bundesförderung beträgt 1,5 Mio. Euro pro Jahr.

Welche K-Projekte aus der 3. Ausschreibungsrunde noch hinzukommen, wird sich Ende Februar 2010 entscheiden.

Das Programm

Das Kompetenzzentren-Programm COMET wurde im Jahr 2006 gestartet. Über die gesamte Laufzeit und die Förderperioden des Programmes (bis 2019) sollen rund 500 Mio. Euro an Bundesförderungen vergeben werden. Es löste die 1998 gestarteten Vorgängerprogramme ab. COMET umfasst drei Programmlinien: K2-Zentren sind die größten und ambitioniertesten Zentren, die eine internationale Spitzenposition einnehmen sollen. Zentren, die aus der Programmlinie K1 gefördert werden, entsprechen in ihrer Dimension den früheren Kompetenzzentren Kplus, K_ind und K_net. In der Programmlinie der K-Projekte wird kleineren, neuen Initiativen einer mittelfristigen Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft eine Unterstützung angeboten.