News

TechnikerInnen von morgen

Freude und Begeisterung an Technik und Wissenschaft zu vermitteln – dieses Ziel verfolgt die TU Wien in unterschiedlichsten Projekten und Altersstufen. Mit der Übergabe der Bee-Bots an den Betriebskindergarten wird das Angebot um eine weitere Facette erweitert.

Die Bee-Bots wurden sofort begeistert in Betrieb genommen.

Die Bee-Bots wurden sofort begeistert in Betrieb genommen.

Die Bee-Bots wurden sofort begeistert in Betrieb genommen.

Die Bee-Bots wurden sofort begeistert in Betrieb genommen.

v.l.n.r.: Ewa Vesely (Kinderbetreuungsbeauftragte TU Wien), Dr. Sabine Cirtek (genderfair TU Wien), Vizerektorin Anna Steiger, Corina Beisel, Kerstin Jerk (beide KIWI-Pädagoginnen), Christine Kohlmann (KIWI), Beate Dehner (KIWI), Dr. Roland Bieber (OCG), Dr. Johann Stockinger (OCG)

v.l.n.r.: Ewa Vesely (Kinde

v.l.n.r.: Ewa Vesely (Kinderbetreuungsbeauftragte TU Wien), Dr. Sabine Cirtek (genderfair TU Wien), Vizerektorin Anna Steiger, Corina Beisel, Kerstin Jerk (beide KIWI-Pädagoginnen), Christine Kohlmann (KIWI), Beate Dehner (KIWI), Dr. Roland...

v.l.n.r.: Ewa Vesely (Kinderbetreuungsbeauftragte TU Wien), Dr. Sabine Cirtek (genderfair TU Wien), Vizerektorin Anna Steiger, Corina Beisel, Kerstin Jerk (beide KIWI-Pädagoginnen), Christine Kohlmann (KIWI), Beate Dehner (KIWI), Dr. Roland Bieber (OCG), Dr. Johann Stockinger (OCG)

Systematische Wissenschaftsvermittlung an Kinder und Jugendliche ist der TU Wien ein Anliegen. Der spielerische Zugang und das eigene Ausprobieren sind ein niederschwelliger Zugang zur immer komplexer werdenden Alltagswelt der Technik. Eine Studie kommt zur Erkenntnis: "Kleine Kinder sind wahre Lernwunder. Es ist nichts Neues, dass Menschen in der frühen Kindheit die größten Schritte in ihrer Entwicklung machen, wie etwa Sprechen, Stehen oder Laufen lernen. Nie wieder im Leben kann ein Mensch so schnell, so effektiv und so sehr aus eigenem Antrieb heraus lernen wie in den ersten Lebensjahren. In dieser Zeit setzen sich Kinder neugierig mit ihrer Umwelt auseinander."1

Diese Neugier zu erhalten und zu fördern ist Ziel mehrerer TU-Projekte und Veranstaltungen. Von "Technik im Kindergarten" über die KinderuniTechnik (inkl. eigener Mädchenworkshops) und die SchülerInnenuni Klima und Energie, TechNIKE-Sommerworkshops, den Töchtertag oder Mentoring-Programme für Schülerinnen bis zu Studieninformationsangeboten reicht die Palette.
Altersgerechte Aufbereitung der Inhalte ist der Schlüssel dazu, Talente und Neigungen frühzeitig zu erkennen, zu fördern und die Option einer technisch-naturwissenschaftlichen Ausbildung attraktiv zu gestalten. So wurde bereits bei der Gründung des TU-Betriebskindergartens 2007 die Idee der frühkindlichen Förderung mit Bezug auf Natur und Technik aufgegriffen.

Projekt Technik im Kindergarten
Kindergartenkinder im Alter von vier bis sechs Jahren (die "Schlaumäuse") aus dem TU-Betriebskindergarten besuchen im Rahmen des Projektes TU Institute. Dabei schauen sie den WissenschaftlerInnen bei der Arbeit zu, dürfen an Experimenten mitwirken und steigen spielerisch in die Welt der Technik und Naturwissenschaften ein.
Die Österreichische Computergesellschaft (OCG) unterstützt das Projekt seit einigen Jahren als Kooperationspartner bei der Durchführung von IT-Workshops für Kinder. Im Rahmen dieser konnten einige Kinder die Bee-Bots bereits kennenlernen.

Übergabe an den KIWI-TU Betriebskindergarten
Am 4. März 2014 überreichten TU-Vizerektorin Anna Steiger und OCG-Generalsekretär Roland Bieber sechs Bee-Bots an die KIWI-Pädagoginnen, die die IT-Projekte im Kindergarten betreuen. Ermöglicht wurde der Einzug der Roboter in den Kindergarten vom TU-Projekt genderfair. Die technisch-didaktische Einschulung der KIWI-PädagogInnen und die Erstausstattung mit Spielfeldern kommt von der OCG.
"Freude am Experimentieren zu erhalten und Mädchen gleichberechtigt zu zeigen, wie viel Spaß technisches Spielzeug machen kann", nennt Sabine Cirtek von genderfair als Beweggrund für die Unterstützung. Mitinitiiert wurde das Projekt von Eva Vesely, Kinderbetreuungsbeauftragter der TU Wien und Prof. Jens Knoop vom Institut für Computersprachen.

Was ist ein Bee-Bot?
Bee-Bot ist ein programmierbarer Bodenroboter für Kinder, gelb-schwarz gestreift wie eine Biene. Die Bedienung ist einfach, der spielerische Einstieg in die Welt der IT ebenfalls. Über Tasten am Rücken werden Bewegungsanweisungen (links oder rechts drehen, vor oder zurück) gespeichert, die der Roboter dann auf vorgefertigten Bodenmatten oder selbstgezeichneten Fantasielandschaften ausführen kann. Bis zu 40 Kommandos merken sich die kleinen Roboter.
Dagmar Hajos, Leiterin des KIWI-TU Betriebskindergartens und ihr Team von PädagogInnen freuen sich mit den Kindergartenkindern auf den baldigen Robotereinsatz.

Nähere Informationen:
Ewa Vesely
Kinderbetreuungsbeauftragte TU Wien
T +43 1 58801 18504
ewa.vesely@tuwien.ac.at
http://kinder.tuwien.ac.at 


Fotos: © Matthias Heisler, Projekt genderfair TU Wien

 

1 Carl von Ossiecky, "Experimente im Vorschulalter. Eine empirische Untersuchung zur frühen naturwissenschaftlichen Kompetenzentwicklung von Kindern im Elementarbereich zum Thema Wasser", Masterarbeit, 2008