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Technik trifft Musik – "Fidelio" an der TU Wien

Mit der Open-Air-Aufführung "Fidelio" zeigt die TU Wien, dass Technik und Kunst mehr gemeinsam haben als man denkt.

2015 ist ein Jubeljahr: Die Technische Universität Wien feiert ihr 200-jähriges Bestehen, Beethovens einzige Oper "Fidelio" wurde vor 210 Jahren im Theater an der Wien uraufgeführt. Das TU Orchester feiert (leicht verspätet) sein 30-jähriges Bestehen mit der halbszenischen Open-Air-Aufführung "Fidelio" am TU-Campus Getreidemarkt vom 25. bis 28. Juni.

Fidelio am TU Campus Getreidemarkt
Das TU-Orchester unter der musikalischen Leitung von Juan Sebastián Acosta hat gemeinsam mit internationalen Solist_innen und dem Unisono Chor eine halbszenische Open-Air-Aufführung von Fidelio erarbeitet. Die Titelparts singen Annette Fischer (Leonore/Fidelio) und Ralph Strehle (Florestan). In weiteren Rollen sind Steven Scheschareg, Marcell Krokovay, Josef Ruppert, Claire Elisabeth Craig und Ivan Benitez zu hören.
Das Bühnenbild stammt von Joanna Piestrzynska. Für die szenische Gesamteinrichtung zeichnet Christiane Zaunmair verantwortlich. Als Kulisse dient das Semper-Depot.

"Fidelio"
Premiere: 25. Juni 2015, 20:15 Uhr (reserviert für die Mitarbeiter_innen der TU Wien)
Weitere Aufführungen: 26., 27. und 28. Juni 2015, Beginn jeweils 20:15 Uhr
Ort: TU Wien, Campus Getreidemarkt (Getreidemarkt 9, 1060 Wien)

Kartenreservierungen unter: http://www.tu200.at/events/fidelio

Bei Schlechtwetter finden die Aufführungen am 25., 26. und 28. Juni als konzertante Fassung im Kuppelsaal (Hauptgebäude TU Wien, Karlsplatz 13, 4.OG, 1040 Wien) statt. Bei Schlechtwetter am 27. Juni entfällt die Aufführung, der Kartenpreis wird rückerstattet. Informationen zum Spielort sind am Veranstaltungstag ab 16:00 Uhr online abrufbar.

"kulTUr" – 200 Jahre Technik und die schönen Künste
Am 6. November 2015 feiert die Technische Universität Wien, gegründet als k. k. polytechnisches Institut, ihr 200-jähriges Bestehen. Die TU Wien ist heute eine moderne Forschungsuniversität, die – ihrem Leitbild "Technik für Menschen" folgend –  die impulsgebende Erzeugung, Vermehrung und Vermittlung von Wissen fördert.
Seit ihrer Gründung vor 200 Jahren besteht auch ein Naheverhältnis zur Kultur. Berühmte Künstler wie die Brüder Johann und Josef Strauss, Franz Schubert, Johannes Brahms, Albert Lortzing, Hermann Broch, Fritz von Herzmanovsky-Orlando, Josef Popper-Lynkeus und Herbert Boeckl haben hier studiert oder in unmittelbarer Nähe gearbeitet. An der TU Wien wurden vielfach auch die technischen Grundlagen für die Weiterentwicklung der Künste geschaffen. Beispielsweise arbeitete Fritz Lang in seinem Film "Metropolis" mit einer Kamera, die an der TU entwickelt wurde. Technik und Kunst haben also mehr gemeinsam, als man denkt!

Die Affinität zu Kunst und Kultur spiegelt sich auch im Jubiläumsprogramm der TU Wien. Beginnend mit der thematischen Schwerpunktsetzung auf "Strauss und die Technik" beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker spannt sich der kulturelle Bogen über das Fidelio-Open-Air, die CinemaTUesdays in Kooperation mit Kino unter Sternen bis hin zur Wiener Wunderkammer, einer innovativen Ausstellung, die aktuelle Wissenschaft und zeitgenössische Kunst auf spannende Weise verbindet.

Weitere Infos zum Jubiläumsprogramm: www.tu200.at    

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Aussender & Rückfragehinweis:
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Wien
Operngasse 11, 1040 Wien
T: +43-1-58801-41024
pr@tuwien.ac.at

 

Fotos: Jurecka, istockphoto