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Student Voice: Ulrich Knauthe, MSc

Erfahren Sie, was Ulrich Knauthe, Teilnehmer der Class 2016-2018, an dem General Management MBA begeistert und warum er sich für diesen Lehrgang entschieden hat.

Ulrich Knauthe

Warum haben Sie sich für dieses Studium entschieden?
Gedanklich hatte ich mich schon länger mit einer zusätzlichen universitären Ausbildung im Bereich Wirtschaft und Finanz beschäftigt, vor allem um mein vorwiegend technisch geprägtes Arbeitsfeld im Geo-Consulting mit fundiertem Wirtschaftswissen und neuen Impulsen aus administrativen Abläufen und Methodenwissen zu erweitern. Mir erschien wichtig, das „Zahlenwerk“ und die Bewertung meiner Projekte aus Sicht des Controllings und HR besser zu verstehen.

Die globale Ölkrise sorgte schließlich für den entsprechenden Impuls, mich verändern zu müssen, um mit erweiterten Tools und Know-how am Arbeitsmarkt bestehen zu können. Natürlich hat mir das vom „Standard“ vergebene Stipendium finanziell sehr geholfen und meine Entscheidung zugunsten der TU Wien und DU Krems leicht gemacht, worüber ich sehr dankbar bin.

Können Sie gelerntes bereits beruflich umsetzen? Was konnten Sie aus dem Lehrgang bereits mitnehmen?
Absolut! Bereits im 2. Semester habe ich mit einigen ehemaligen Kollegen meine eigene Consulting-Firma gegründet. Dabei konnte ich mich auf einen soliden Wissensschatz zu essentiellen Themen wie Finanzierung, Gesellschaftsrecht, Marketing und Social Media PR beziehen. Natürlich ist eine Firmengründung ein facettenreicher Prozess und bedarf stetiger Aneignung von Spezialwissen und Informationsaustausch. Der General Management MBA legt einen Schwerpunkt auf Entrepreneurship und ermöglicht somit ein wunderbares Fundament und breites Basiswissen für Gründer.

Beruf und Studium – funktioniert diese Kombination?
Dies ist sicherlich individuell zu betrachten. In meinem Fall hatte ich durch eine zwischenzeitliche Vollzeit-Anstellung in Berlin neben dem Job noch mein wöchentliches Pendeln zur Familie und Studium in Wien, sowie die organisatorischen Vorbereitungen zur Firmengründung wie Dienstreisen, Business Development und Projektarbeit zu stemmen, was nicht immer leicht zu bewältigen war. Ein nebenberufliches Studium bedarf einer guten Planung und Toleranz seitens der Familie und Freunde, aber ein gewisser Rhythmus pendelt sich ganz bestimmt bei allen Teilnehmern ein.

Hinsichtlich der Work-Life Balance wäre sicher ein Job mit reduzierter Wochenarbeitszeit bzw. eine Freigabe seitens des Arbeitgebers ideal, um das Studium zu realisieren.

Networken – in wie weit spielt das innerhalb Ihres Studiums eine Rolle?
Eine große Rolle sogar! Neben den Mit-Studierenden sind auch die Kontakte zu den Lehrgangsvortragenden sowie der Austausch mit anderen Studenten bei den Partneruniversitäten in Krems und Amerika oder auch beim Alumni-Netzwerk sehr förderlich. Die Zusammenarbeit mit Vortragenden aus Akademia und Wirtschaft bietet eine gute Mischung zu Sachthemen und deren Anwendung und Betrachtung anhand verschiedener Methoden und Sichtweisen. Vor allem mein Aufenthalt an der University of Colorado Boulder hat mir neben dem direkten Kontakt zur lokalen Gründerszene insbesondere spannende Dialoge mit den Professoren und Studierenden im Modul „Authentic Leadership & Business Ethics“ gegeben. Die wechselseitigen kulturellen Betrachtungen zu Wert- und Moralvorstellungen insbesondere unter Einbeziehung der gegenwärtigen politischen Entwicklungen beiderseits des Atlantiks habe ich als sehr bereichernd empfunden und noch immer stehe ich über das Social Network in Kontakt zu den Lehrenden in Boulder.

Wodurch unterscheidet sich Ihrer Meinung nach ein postgraduales Masterstudium vom Regelstudium?
Im Regelstudium steht natürlich die nebenberufliche Tätigkeit außen vor und die gesamte Planung ist auf das Studium ausgerichtet. Im postgradualen Studium liegt thematisch sicher der Schwerpunkt auf eine solide Weiterbildungsmöglichkeit, um nach Jahren der Berufstätigkeit Impulse für andere Arbeitsbereiche oder Verantwortlichkeiten zu übernehmen. Auch stellt sich die Frage der Finanzierbarkeit, da neben den Studiengebühren ja noch die allgemeinen Lebenserhaltungs- und Fixkosten aufzuwenden sind. Für welche Art Studium man sich schließlich entscheidet, hängt sicher mit der beruflichen und allgemeinen Lebenssituation eines jeden Einzelnen zusammen. Ein MBA-Studium setzt außerdem in der Regel einen vorangegangen Studienabschluss voraus.

Können Sie den Kontakt zur Lehrgangsleitung bzw. zu den Vortragenden beschreiben?
Da habe ich bisher durchwegs gute Erfahrungen gemacht. Frau Kastenberger vom CEC macht einen tollen Job, ist sehr hilfsbereit und bemüht sich sehr um eine individuelle Betreuung und pünktliche Beantwortung aller relevanten Fragen und Anregungen. Auch seitens der Vortragenden gibt es meiner Erfahrung nach überwiegend einen sehr kooperativen Umgang hinsichtlich relevanter Detailfragen sowie zu den allfälligen Hausarbeiten und Benotungen. 


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