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Solar Decathlon: Die Woche der Entscheidung

Welche Universität hat das beste Solar-Gebäude beim Solar Decathlon 2013 entworfen? Für die TU Wien heißt es nun Daumen drücken: Dem Team Austria stehen die entscheidenden Tage bevor.

Das TU-Team vor LISI, dem österreichischen Beitrag beim Solar Decathlon [1]

Das TU-Team vor LISI, dem österreichischen Beitrag beim Solar Decathlon [1]

Das TU-Team vor LISI, dem österreichischen Beitrag beim Solar Decathlon [1]

Das TU-Team vor LISI, dem österreichischen Beitrag beim Solar Decathlon [1]

Ein Blick ins Innere von LISI [1]

Ein Blick ins Innere von LISI [1]

Ein Blick ins Innere von LISI [1]

Ein Blick ins Innere von LISI [1]

Die Außenansicht von LISI [1]

Die Außenansicht von LISI [1]

Die Außenansicht von LISI [1]

Die Außenansicht von LISI [1]

Die Stimmung im Team Austria ist ausgezeichnet. Nach zwei langen Jahren des Planens, Entwickelns und Bauens wurde das Solar-Gebäude LISI erfolgreich in Kalifornien aufgestellt. Beim Solar Decathlon 2013 wird sich nun zeigen, wie gut das Haus im Vergleich zu den Gebäuden anderer Universitäten abschneidet. In den ersten Tagen des Wettbewerbs hat man sich gut geschlagen, doch ein Großteil der Punkte wird erst vergeben. Am Samstag dem 12. Oktober soll der Sieger feststehen.

Messungen und Jury-Entscheidungen
In insgesamt zehn Kategorien gibt es Punkte zu holen. Einige Kategorien stützen sich auf Messungen: Im Gebäude wurden Sensoren angebracht, die das Raumklima überwachen, auch die Funktionstüchtigkeit der Warmwasserversorgung und der wichtigsten Elektrogeräte wird genau nach objektiven Kriterien überprüft. Andere Wettbewerbskriterien werden hingegen ausschließlich von einer Jury beurteilt: Fachleute vergeben Punkte für die Architektur, die technologische Qualität oder die Markttauglichkeit des Hauses.

Die Messungen sind bereits seit 3. Oktober im Gang – seither werden in einigen Kategorien bereits Punkte vergeben. Von Montag bis Mittwoch besuchen nun die Jurymitglieder die Solar-Häuser, von Donnerstag bis Samstag werden die Jury-Ergebnisse bekanntgegeben. In diesen Tagen wird sich daher auch entscheiden, wie das Team Austria beim Solar Decathlon abschneidet.

Es wird knapp
Die aufgrund der bisherigen Messergebnisse bereits vergebenen Punkte lassen ein äußerst knappes Rennen erwarten: Der Großteil der Teams konnte bereits eifrig Punkte sammeln und liegt sehr eng zusammen. Nur durch etwa 10 Punkte sind die ersten 10 Teams voneinander getrennt – bei einem Gesamtpunktemaximum von 1000 ist das kaum der Rede wert. Das Team Austria hielt am Sonntag Abend den 5. Platz – nur 5 Punkte hinter dem Spitzenreiter-Team. Nur einige wenige Teams hatten gleich zu Beginn gröbere technische Probleme und hinken dem Feld nun etwas hinterher.

Wenn in so vielen unterschiedlichen Bereichen gleichzeitig Großes geleistet werden muss, braucht man ein extrem interdisziplinäres Team. Das Team Austria wird von Prof. Karin Stieldorf vom Institut für Architektur und Entwerfen der TU Wien geleitet. In mehreren Lehrveranstaltungen hat sie mit einer Gruppe von Studierenden und gemeinsam mit den TU-Architektur-Absolventen Gregor Pils und Andreas Claus Schnetzer das Solar-Haus LISI entwickelt.

Für umweltgerechtes Bauen ist die Verbindung von Architektur und Bauphysik ganz besonders wichtig. An der TU Wien gibt es eine lange Forschungstradition in diesem Bereich. So wurde etwa ein Simulationstool zur Berechnung der Energiebilanz des Hauses an der TU Wien von Klaus Krec eigens entwickelt.

Ganz maßgebliche Unterstützung kam von den Partnereinrichtungen: Die Fachhochschule St. Pölten arbeitete an der Gebäudeautomation und an der medientechnischen Begleitung des Projektes, die Fachhochschule Salzburg befasste sich mit Holztechnologie und der Innenausstattung des Hauses, das Austrian Institute of Technology (AIT) beschäftigte sich mit Fragen der Haustechnik, die beim Solar Decathlon von besonders großer Bedeutung sind.

Für die finanzielle Unterstützung und Absicherung des Projektes dankt das Team Austria dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bm:vit) und der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Bilderdownload:

Fotos der Flickr-Seite des Team Austria können kostenlos heruntergeladen und für die Berichterstattung über das Team Austria beim Solar Decathlon verwendet werden.

Der Pressebereich der Webseite des Team Austria

So funktioniert der Solar Decathlon: Genauere Information zum Wettbewerbs-Modus

Aktuelle Hintergrundinformation über LISI

Den aktuellen Punktestand können Sie jederzeit online nachlesen.


Rückfragehinweis:
Prof. Karin Stieldorf
Institut für Architektur und Entwerfen
Technische Universität Wien
T: 001-9492432133
karin.stieldorf@tuwien.ac.at

Aussender:
Dr. Florian Aigner
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Wien
Operngasse 11, 1040 Wien
T: +43-1-58801-41027
florian.aigner@tuwien.ac.at

 

[1] Foto: © LISI - Solar Decathlon Team Austria