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Shanghai-Ranking: TU-Informatik unter den Top 150

Die TU Wien liegt im "Shanghai Academic Ranking of World Universities" seit 2007 unverändert im Feld 401-500. Bei den einzelnen Fächern hat es die TU-Informatik in das Feld 101-150 geschafft.

Shanghai-Ranking 2012

Shanghai-Ranking 2012

Shanghai-Ranking 2012

Shanghai-Ranking 2012

Der Versuch, die Leistung aller Universitäten der Welt zu bewerten, ist eine Herkulesaufgabe. Diverse Rankings stellen sich dieser und versuchen die Quadratur des Kreises zu schaffen. Mittwoch, 15. August 2012 wurde das "Shanghai Academic Ranking of World Universities" veröffentlicht. Wie schon in den vergangenen Jahren schneiden österreichische Unis dabei nicht überragend ab.

Eine Neuerung bietet 2012 die Platzierung der TU-Informatik im Fachbereich "Computer Sciences". Erstmals gelang hier eine Platzierung unter den Top 150 weltweit. Dies ist die beste Platzierung in Österreich (Universität Wien Ränge 151-200).

Insgesamt haben es sieben heimische Unis in der Rangliste der 500 besten Unis (Schwerpunkt Forschung in Technik und Naturwissenschaften) geschafft. Die beste österreichische Platzierung geht an die Uni Wien (auf den Rängen 151-200 - ab Platz 101 wird in 50er-, ab Platz 201 in 100er-Gruppen eingeteilt).
Die Medizinische Uni Wien und die Uni Innsbruck halten sich in den Rängen 201-300, gefolgt von der TU Wien, der Uni Graz, der Medizin-Uni Innsbruck und der Medizin-Uni Graz in der Gruppe 401-500.

Top Ten: US-Dominanz
In den Top Ten finden sich schon fast traditionell nahezu ausschließlich US-Unis. Cambridge und Oxford sind die beiden europäischen Ausnahmen. Die beste Platzierung in Kontinentaleuropa erreichte die ETH Zürich mit Rang 23, womit sie auch die einzige deutschsprachige Hochschule in den Top 50 ist.

Das Shanghai-Ranking basiert ausschließlich auf öffentlich verfügbaren Datenbanken. 60 Prozent der Bewertung basieren auf der Zahl wissenschaftlicher Publikationen und Zitierungen, wobei Veröffentlichungen in den Magazinen "Science" oder "Nature" doppelt zählen. Ganze 30 Prozent des Ergebnisses beruhen auf der Anzahl der (historischen) Nobelpreis- und Fields-Medaillen-GewinnerInnen, zehn Prozent auf der Produktivität je ForscherIn.

Das Shanghai-Ranking im Detail unter http://www.shanghairanking.com