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Schweighofer Prize 2009 in Wien verliehen

Innovationen für eine zukunftsträchtige Forst- und Holzwirtschaft in Europa

Am 18. Juni 2009 fand im Wiener Rathaus zum 4. Mal die Verleihung des Schweighofer Prize, des Europäischen Innovationspreises für die Forst- und Holzwirtschaft, statt. 500 Gäste aus über 30 verschiedenen Nationen feierten sieben Gewinnerteams, die sich ein Preisgeld von € 300.000 teilen.

von links nach rechts: Christian Aicherning (Repotec/Österreich), Martin Schaub (CTU-Conzepte Technik Umwelt AG/Schweiz), Reinhard Koch (Biomassekraftwerk Güssing GmbH&CoKG /Österreich), Alfred Waser (Paul Scherrer Institut/Schweiz), Hermann Hofbauer (Technische Universität Wien/Österreich)

von links nach rechts: Christian Aichern

von links nach rechts: Christian Aicherning (Repotec/Österreich), Martin Schaub (CTU-Conzepte Technik Umwelt AG/Schweiz), Reinhard Koch (Biomassekraftwerk Güssing GmbH&CoKG /Österreich), Alfred Waser (Paul Scherrer Institut/Schweiz), Hermann...

von links nach rechts: Christian Aicherning (Repotec/Österreich), Martin Schaub (CTU-Conzepte Technik Umwelt AG/Schweiz), Reinhard Koch (Biomassekraftwerk Güssing GmbH&CoKG /Österreich), Alfred Waser (Paul Scherrer Institut/Schweiz), Hermann Hofbauer (Technische Universität Wien/Österreich)

Der Schweighofer Prize wurde im Jahr 2002 von der Familie Schweighofer, einer bedeutenden Dynastie in der Europäischen Holzindustrie, gegründet.
Er wird alle 2 Jahre verliehen und legt speziellen Wert auf innovative Lösungen, die ein großes Umsetzungs-Potential haben. Es gibt sowohl einen Hauptpreis (entspricht einem Preis für das Lebenswerk) als auch mehrere Innovationspreise. Diese werden für herausragende innovative Projekte verliehen, die sich in einer frühen Phase der Umsetzung befinden.

Sechs hervorragende Projekte wurden mit dem Innovationspreis ausgezeichnet. Auf sie wurde zu gleichen Teilen das Preisgeld von € 200.000 aufgeteilt. Einer dieser Preisträger ist das Schweizer-Österreichisches Konsortium welches die Erste großtechnische Produktion von synthetischem Erdgas (Methanisierung) aus Holz realisieren konnte.

Das Verfahren der Methanisierung von Holz erlaubt die Erzeugung von synthetischem Erdgas, das einen höheren Reinheitsgrad hat als natürliches Erdgas. Es kann ohne weitere Behandlung direkt in das Erdgasnetz eingespeist werden oder in Erdgasbetriebene Fahrzeuge getankt werden.

Die Methanisierung von Holz ermöglicht es, regional in waldreichen Gebieten das Gas herzustellen, das in anderen Regionen gebraucht wird – für Wärme, Strom (Gaskraftwerke)  oder Treibstoffe. Die Wertschöpfung bleibt  in der Region und die Transporte der Rohstoffe werden minimiert. Eine Demonstrationsanlage mit großer Kapazität  ist bereits im Europäischen Zentrum für Erneuerbare Energie in Güssing /Österreich in Betrieb.

Dieses ausgezeichnete Projekt  ist nicht nur eine Innovation, sondern möglicherweise sogar eine Revolution für die Energiegewinnung aus Holz. Die österreichische Beteiligung wird dabei von Univ.Prof. Hermann Hofbauer und dem Biomassekraftwerk Güssing maßgeblich getragen.


Kontakt:
Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Hermann Hofbauer
Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Techn. Biowissenschaften
hhofba@mail.zserv.tuwien.ac.at

Weitere Details:
www.vt.tuwien.ac.at

Kontakt Biomasse Güssing
GF Ing. Reinhard Koch
Tel.: +43 3322 9010-85030
r.koch@eee-info.net

Weitere Details:
www.eee-info.net


Kontakt Schweighofer Prize:
Dr. Margareta Patzelt
SPB Beteiligungsverwaltung GmbH
Tel.: +43 1 585 68 62 28
info@schweighofer-prize.org

Weitere Details:
www.schweighofer-prize.org