News

Roboter, Tore, Europameistertitel

Austragungsort der heurigen Roboterfußball-Europameisterschaft (6.-10.Juni 2005) ist die University of Twente in den Niederlanden. Das Robi-Team der Technischen Universität (TU) Wien macht sich berechtigte Hoffnungen.

Wien (TU). - Europameister, Weltmeister und Olympiasieger waren sie schon, die Roboterfußballer der TU Wien. Der Teamchef der TU-Roboterfußballer, Peter Kopacek, hat seine „Burschen“ hart trainiert, damit diese Titel erkämpft werden konnten. Ob das Erfolgsrezept auch bei der heurigen Europameisterschaft ziehen wird? Die Vorbereitungen für die heurige Roboter-EM laufen jedenfalls auf Hochtouren.

Egal ob 5 gegen 5 („mid size“), 7 gegen 7 („large size“) oder 11 gegen 11 („X-large-size“): Peter Kopacek, Teamchef der Österreicher, vertreten durch die Robi-Teams der TU Wien, rechnet sich für seine Mannschaft „AUSTRO“, die in allen Kategorien antreten wird, Chancen für einige Stockerlplätze aus. „Große Rivalen sind Slowenien und Deutschland, Unbekannte die tschechischen Teams und das amerikanische Gastteam“, beurteilt Kopacek die Aussichten im Kampf um die Spitzenplätze.

Roboterfußball ist die Umsetzung des bekannten Mannschaftsspieles für mobile intelligente Roboter. Es gibt mehrere Kategorien, die sich durch Anzahl, Größe und Bauart des Roboters, Größe des Spielfeldes, etc. unterscheiden. Die an der TU Wien verwendeten Roboter spielen in der Kategorie MiroSot. In dieser Kategorie sind die Roboter Würfel mit einer maximalen Kantenlänge von 7,5 cm. Als Ball dient ein orangefarbener Golfball. Ein Spiel dauert 2 mal 5 Minuten netto. Gespielt wird entweder 5 gegen 5, 7 gegen 7 oder 11 gegen 11.

Ein Spiel besteht aus zwei Halbzeiten wobei bei Spielunterbrechungen die Uhr angehalten wird. Deshalb dauert ein Spiel im Durchschnitt 30 Minuten. Ziel ist, möglichst viele Tore zu erzielen und wenig zu bekommen. Da jedoch auch Robotern nicht alles erlaubt ist, gibt es wie beim menschlichen Fußball Spielregeln, die von der FIRA (Federation of International Robot-soccer Association), der weltweiten Dachorganisation, festgelegt werden.

Weltweit gibt es derzeit ca. 150 Teams, die bei regionalen Meisterschaften (Europameisterschaft, Asien-Pacific Cup) und bei den jährlich stattfindenden Weltmeisterschaften gegeneinander antreten.

Nähere Informationen:

www.ihrt.tuwien.ac.at/roboterfussball, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster