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Noch mehr Qualität für das Qualitätswesen

Ein Ende Juni 2006 zwischen der Quality Austria sowie dem Forum Qualitätswissenschaft an der Montanuniversität Leoben unterzeichnetes Übereinkommen soll für eine enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Qualitätswesens sorgen. Dadurch wird eine Bündelung und eine Stärkung der am Qualitätswesens und der Qualitäts-Wissenschaften interessierten Kräfte in Österreich erreicht.

QM-Kooperation

QM-Kooperation

Qualität - dieser Begriff gewinnt seit mehr als 50 Jahren immer mehr an Bedeutung. Spürbar ist diese Entwicklung in den industriellen Abläufen ebenso wie im Dienstleistungsbereich als auch in der öffentlichen Verwaltung und dem Ausbildungswesen. Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung werden immer wichtiger - bei der Produktion selbst, aber auch bei der Gestaltung von Prozessen und Abläufen in unterschiedlichen wirtschaftlichen Bereichen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und dem Qualitätswesen noch mehr Bedeutung zukommen zu lassen, haben Quality Austria (QA) und das Forum Qualitätswissenschaft (FQW) an der TU Wien am 20. Juni 2006 ein Übereinkommen zur Zusammenarbeit (letter of intent) unterzeichnet. Nutznießer werden die österreichische Wirtschaft sowie die Forschung und Lehre auf wichtigen Gebiet der Qualitäts-Wissenschaften sein. Mitglieder dieser Gruppe sind neben Univ.-Prof. Dr. Hubert Biedermann von der Montanuniversität Leoben Universitätsdozent Dr. Franz J. Brunner, Dipl.-Ing. Andreas Bauer, MBA, a.o.Univ.Prof. Dr. Numan M. Durakbasa sowie als Vorsitzender Univ.-Prof. Dr. P. Herbert Osanna – alle von der Technischen Universität Wien. QA und FQW sind eigenen Angaben zufolge zwei starke österreichische Organisationen, die sich jeweils umfassend, intensiv und erfolgreich mit Qualität und deren großer praktischer Bedeutung für die Führung von Unternehmen, Organisationen und Regionen auseinandersetzen.

Forum Qualitäts-WissenschaftenDas "Forum Qualitätswissenschaften - FQW“ ist ein angemeldeter Verein an der TU Wien und bezweckt die Förderung der Qualitätswissenschaften als akademische Disziplin. Erreicht werden soll das insbesondere durch

  • Weiterentwicklung der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Qualitätswissenschaften
  • Pflege des wissenschaftlichen Erfahrungsaustausches unter den auf diesem Gebiet tätigen Personen und Institutionen
  • Verbreitung von Forschungs- und Entwicklungs-Ergebnissen durch Vorträge, Veröffentlichungen und Veranstaltungen
  • Herausgeben von Informationen über aktuelle Forschungs- und Entwicklungs-Ergebnisse
  • Erarbeitung neuer Forschungs- und Entwicklungs-Programme
  • Förderung der internationalen Zusammenarbeit auf dem Wissensgebiet
  • Mitwirkung bei der Erarbeitung von Normen, Regelwerken etc.
  • Abgeben von Empfehlungen und Vorschlägen für Ausbildungsinhalte der Studienpläne im Fachbereich Qualitätswissenschaften an Universitäten und Fachhochschulen
  • Unterstützung des Wissenstransfers zwischen Forschung und Praxis
  • Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, insbesondere etwa Doktorandinnen und Doktoranden, etwa durch Unterstützung und Prämierung wissenschaftlicher Arbeiten.

    Dazu das FQW-Team: "Unsere Stärken liegen in der universitären Wissensverbreitung, die durch die hohe Anzahl der Studierenden eine große Breite sicherstellt. Durch eine Vielzahl von engen Kontakten zu akademischen Institutionen und Fachkollegen in vielen Ländern ist eine internationale Vernetzung der Qualitäts-Wissenschaften gegeben."

    Den Vorstand des FQW bilden der Vorsitzende, Univ.-Prof. P.H. Osanna , der stellvertretende Vorsitzende, Vizerektor Univ.-Prof. H. Biedermann und FH-Prof. A. Bauer, sowie der Schriftführer A.o. Univ.-Prof. N.M. Durakbasa.

    Die Mitglieder von FQW rekrutieren sich aus Lehrpersonen und Forschern österreichischer Universitäten und Fachhochschulen, insbesondere von der Montan-Universität Leoben, der Technischen Universität Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien, der Donau Universität Krems und der FH Wr. Neustadt. 

    Quality Austria
    "Quality Austria" (Geschäftsführung Konrad Scheiber; Kooperation mit rund 100 Partnerorganisationen in etwa 50 Ländern weltweit) ist für relevante Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft der gewünschte Ansprechpartner zu allen Fragen im Themenkreis "Qualitätsmanagement, Produktqualität, Integrierte Managementsysteme und Excellence."

    Qualität wird umfassend verstanden und beinhaltet auch Umwelt, Gesundheit und Sicherheit. Quality Austria bildet den nationalen Netzwerkknoten für Kunden, Wissensentwickler, Wissensträger, Berater, Fachexperten und die beteiligten Trägerorganisationen in folgenden Leistungsbereichen:
  • Zertifizierung,
  • Begutachtung,
  • Bewertung,
  • Aus- und Weiterbildung,
  • Personenzertifizierung,
  • Information und Unterstützung.

    Die Stärke von Quality Austria liegt in der industriellen und privatwirtschaftlichen Orientierung, die Kostendeckung inklusive der Entwicklung sicherstellen.