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Neues Doktoratskolleg "Building Solids for Function" (SolidFun) ab dem Wintersemester 2012/13

In der Dezember-Sitzung hat das Kuratorium des FWF die Förderung des interdisziplinären TU-Doktoratskollegs SolidFun mit 2,9 Millionen Euro beschlossen. Der formelle Start erfolgt mit 1. März 2012 für die Vorbereitung, das Ausbildungsprogramm startet mit dem Wintersemester 2012/13.

Doktoratskolleg SolidFun

Doktoratskolleg SolidFun

Doktoratskolleg SolidFun

Doktoratskolleg SolidFun

Das Kuratorium des FWF hat in seiner Dezember-Sitzung beschlossen das Doktoratskolleg "Building Solids for Function" (SolidFun) mit einem Bewilligungsvolumen von rund 2,9 Millionen Euro in der ersten Förderperiode zu finanzieren. 
Das interdisziplinäre Doktoratskolleg wird von WissenschaftlerInnen der Fakultäten für Physik, Technische Chemie sowie Elektrotechnik und Informationstechnik getragen. 

Das neue Doktoratskolleg verbindet die verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen. Es bietet einen breiten Blick auf Synthese und Eigenschaften von Feststoffen aus unterschiedlichen Perspektiven, z.B. aus der der Chemie, der Physik, der Materialwissenschaft und der Nanotechnologie, aber auch aus der Perspektive von Experiment und Theorie. 

Innovation durch Teamwork

Wissenschaftliche und technische Innovationen sowie grundlegende Entwicklungen werden hauptsächlich dann erzielt, wenn Wissenschaftler mit unterschiedlicher Expertise zusammenarbeiten. Das gilt ganz besonders für die Materialwissenschaften. 
SolidFun nimmt sich besonders des Problems der unterschiedlichen Sprache und Denkweise der verschiedenen Disziplinen an um die Kommunikation zwischen den verschiedenen Wissenschaften zu verbessern und den AbsolventInnen von SolidFun zu erlauben wissenschaftliche Probleme gemeinsam zu lösen.

Eigenschaften fester Materie hängen nicht nur von der chemischen Zusammensetzung ab, sondern auch von vielen anderen Parametern, wie Kristallinität, Defekten, Oberflächeneigenschaften, Reinheit (Dotierung), Größe (Nano-, Meso-, Makroskala), Dimensionalität (0D, 1D, 2D, 3D), Porosität oder Phase (abhängig von Druck, Temperatur, etc.). 
Nur gründliches Verständnis des Zusammenhangs zwischen den verschiedenen Parametern und den stofflichen Eigenschaften können zu gezielter Materialauswahl, Syntheserouten, Bauteilentwicklung, usw. führen. 
Im Doktoratskolleg SolidFun wird das Parameter-Eigenschaften-Wechselspiel exemplarisch für verschiedene Arten anorganischer Feststoffe untersucht, besonders für Oxide, Halbleiter und intermetallische Verbindungen in unterschiedlichen Formen, wie z.B. dünne Filme, (Nano-)Komposite, poröse Stoffe, Quantenpunkte, photonische Kristalle, Metamaterialien oder Hybridmaterialien.

Beteiligte Forschergruppen:

  • Prof. Andrius Baltuska, Institut für Photonik
  • Prof. Peter Blaha, Institut für Materialchemie
  • Prof. Silke Bühler-Paschen, Institut für Festkörperphysik
  • Prof. Joachim Burgdörfer, Institut für Theoretische Physik
  • Prof. Dr. Ulrike Diebold, Institut für Angewandte Physik
  • Prof. Jürgen Fleig, Institut für Chemische Technologien und Analytik
  • Prof. Karsten Held, Institut für Festkörperphysik 
  • Dr. Johannes Majer, Atominstitut
  • Prof. Andrei Pimenov, Institut für Festkörperphysik (Vize-Sprecher)
  • Prof. Günther Rupprechter, Institut für Materialchemie
  • Prof. Jörg Schmiedmayer, Atominstitut
  • Prof. Ulrich Schubert, Institut für Materialchemie (Sprecher)
  • Prof. Gottfried Strasser, Institut für Festkörperelektronik
  • Prof. Karl Unterrainer, Institut für Photonik


Rückfragehinweis: 
O.Univ.Prof. DI Dr. Ulrich Schubert
Institut für Materialchemie
Technische Universität Wien
Getreidemarkt 9, A-1060 Wien
T +43-1-58801-165200
F +43-1-58801-15399
ulrich.schubert@tuwien.ac.at

Aussender:
Herbert Kreuzeder
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Wien
Operngasse 11, 1040 Wien
T +43-1-58801-41023
herbert.kreuzeder@tuwien.ac.at