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Neue Forschungsinfrastruktur für die TU Wien

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) fördert vier Forschungsinfrastruktur-Projekte an der TU Wien.

Langer Korridor mit bunten Linien an der Seite

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Mit seiner Förderung "(Digitale) Forschungsinfrastrukturen" unterstützt das BMBWF gemeinsam mit der Recovery and Resilience Facility (RRF) der EU die nachhaltige Entwicklung der Universitäten im Kontext der Digitalisierung. Die 28 bewilligten Vorhaben werden mit insgesamt 40 Millionen Euro gefördert.

Die vier Projekte unter Leitung der TU Wien sind: „Austrian Quantum Fiber Network – Connections AQUnet_Connect“, „Austrian Research Information & Service Network (ARI&Snet)“, „Mixed Reality Labor der TU Wien“ und „Eine Gemeinschaftliche Cloud Infrastruktur für Geowissenschaftliche Daten und Services (Cloud4GEO)“.

Mit dem Austrian Quantum Fiber Network soll das akademische Glasfasernetzwerk ACOnet für den Transport von Quantensignalen erweitert werden. Dies soll mit Hilfe eines durch die Atomuhr beim Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) erzeugten Signals erfolgen, das an die Standorte von TU Wien, Universität Wien, Universität Linz sowie Universität Innsbruck verteilt wird. Geleitet wird das Projekt von Thorsten Schumm, Forschungsbereich Applied Quantum Physics.

Das Projekt ARI&Snet beschäftigt sich mit dem Aufbau einer neutralen Infrastruktur, der die Ziele des Cluster Forschungsdaten (CFD) auf professioneller Ebene voranbringt, Services bündelt und die Anliegen der gesamten nationalen Forschungslandschaft koordiniert. Geleitet wird das Projekt von Sabine Neff, Fachbereich Forschungsinformationssysteme.

Das neue, interfakultäreMixed Reality (MR) Labor an der TU Wien soll hochqualitative und innovative Forschungsprojekte ermöglichen, sowie die Lehre innovativ und modern gestalten. Dazu wird ein großes, flexibel konfigurierbares Labor geschaffen, das mit neuer Hardware ausgestattet wird. Dieses soll technisch-wissenschaftlich betreut werden und somit nicht nur allen Fakultäten und Partnerinstitutionen zur Verfügung stehen, sondern auch für Nicht-Expert_innen verwendbar sein. Geleitet wird das Projekt von Hannes Kaufmann, Forschungsbereich Virtual and Augmented Reality.

Mit dem Projekt Cloud4GEO Dateninfrastruktur und Services verknüpfen Wolfgang Wagner, Forschungsbereich Fernerkundung, und sein Team Dateninfrastrukturen im Bereich der Geowissenschaften miteinander, stärken die gemeinschaftlichen Infrastrukturen und schaffen eine Anbindung an europäische Services.

Außerdem ist die TU Wien als Partnerin an den folgenden Projekten beteiligt:

  • Digital Humanities Infrastructure Austria – DH-Infra.at, geleitet durch die Universität Graz
  • GEO(redundant)D(ata)E(nvironment) Austria – Bereitstellung einer georedundanten, inter-universitären Dateninfrastruktur, geleitet durch die Universität Innsbruck
  • Shared RDM Services & Infrastructure, geleitet durch die TU Graz
  • Outdoor Drone Space Austria, geleitet durch die Universität Klagenfurt