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Moderne Architektur im Iran

Die iranische Architektur der letzten Jahre kann man vom 7. bis 9. Mai an der TU Wien kennenlernen – in einer Ausstellung, einem Symposium und bei einer Buchpräsentation.

Die Valiasr-Moschee in Teheran [1]

Die Valiasr-Moschee in Teheran [1]

Die Valiasr-Moschee in Teheran [1]

Die Valiasr-Moschee in Teheran [1]

Der Iran ist ein Land mit einer großen kulturellen Vergangenheit. Und gleichzeitig gibt es in dem 80-Millionen-Staat auch viele junge Leute, die mit neuen Ideen in die Zukunft blicken. In diesem Spannungsverhältnis zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen tradiertem Erbe und modernen Aufgabenstellungen, bewegt sich auch die Iranische Architekturszene.

An der TU Wien kann man nun vom 7.05. bis 9.05. viel über zeitgenössische iranische Architektur erfahren: Den Auftakt bildet am Montag, dem 7. Mai 2018 um 19:00 im Kuppelsaal der TU Wien (Karlsplatz 13, 4. Stock) die Präsentation des Buchs „The New Space: Movement and Experience“ von Gastprofessorin Negar Hakim. Sie wirft ein kritisches Licht auf die wenig beachtete Rolle der iranischen Architektur in der Moderne und versucht den Austausch auf internationaler Ebene anzuregen.

Ein Buch, eine Ausstellung, ein Symposium
Mit der Buchpräsentation wird auch die Ausstellung über iranische Architektur eröffnet. Im Fokus stehen erfolgreiche, preisgekrönte Projekte, die in den letzten zehn Jahren im Iran realisiert wurden. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Moderne Iranische Architektur“ an der TU Wien wurden die Projekte präsentiert, diskutiert und für die Ausstellung vorbereitet.

Am 8. und 9. Mai (jeweils 09:30-17:00) findet ein Symposium mit dem Thema „Moderne Architektur im Iran und in Österreich“ statt. Für diese Veranstaltung wurden bereits 20 der erfolgreichsten Architekturbüros aus dem Iran eingeladen, deren Vertreter auch in Wien anwesend sein werden.

Um einen Dialog zwischen Österreichischen und Iranischen Architekturbüros zu ermöglichen, wurden zu dieser Tagung auch einige der erfolgreichsten österreichischen Architekturbüros eingeladen, um über ihre Schwerpunkte zu sprechen und ihre Projekte zu präsentieren.

Dieser dreitägige Event wird eine der bislang größten Veranstaltungen über iranische Architektur in Europa sein. Der Eintritt ist frei.

Mehr über Ausstellung und Symposium finden Sie hier


[1] Fluid Motion Architects, Foto: Hasan Esnavandy