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Mit dem „Living Book“ bei 3D-Druck auf dem Laufenden bleiben

Um mit den raschen Entwicklungen in sich stark verändernden Forschungsbereichen Schritt zu halten, braucht es neue Publikationskonzepte. Das „Living Book“ entwickelt sich mit der Forschung mit und ist so immer am neuesten Stand.

Aleksandr Ovsianikov vom Institut für Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie der TU Wien ist Mitherausgeber des Buches

Aleksandr Ovsianikov vom Institut für Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie der TU Wien ist Mitherausgeber des Buches

Aleksandr Ovsianikov vom Institut für Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie der TU Wien ist Mitherausgeber des Buches 1/2 Bilder

Aleksandr Ovsianikov vom Institut für Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie der TU Wien ist Mitherausgeber des Buches

3D Printing and Biofabrication, das "Lebende Buch"

3D Printing and Biofabrication, das "Lebende Buch"

3D Printing and Biofabrication, das "Lebende Buch" 1/2 Bilder

3D Printing and Biofabrication, das "Lebende Buch"

Fachbücher hatten bisher einen klar definierten Lebenszyklus: Nach langer Konzeptionszeit, dem Zusammentragen von Fachbeiträgen renommierter Expert_innen und der wichtigen Peer-Review durch die ebenso renommierte Kolleg_innenschaft wurde ein Fachbuch publiziert – ob in print oder digital. Und irgendwann in der Zukunft wird es dann von einer neuen, überarbeiteten Ausgabe abgelöst. Diese traditionelle Vorgehensweise funktioniert aber nicht mehr für Forschungsfelder, die sich schnell entwickeln und wachsen und dadurch laufend verändern. Additive Manufacturing gehört in diese Kategorie. Diese Fachrichtung beschäftigt sich mit 3D-Druck, allerdings mit schwierigen Materialien oder mit Konstruktionen im Nano-Bereich. Ein Themenbereich beschäftigt sich dabei mit 3D-Bioprinting, also dem 3D-Druck von biologischen Materialien, um beispielsweise Vorgänge im menschlichen Körper zu simulieren und zu erforschen.

„Lebendes Buch“ hält mit Entwicklungen Schritt
Derzeit wird im Bereich 3D-Bioprinting sehr viel geforscht, um herauszufinden, was man alles mit dieser neuen Methode machen kann oder wo deren Grenzen liegen. Damit liegt der Fokus eindeutig nicht auf bereits umgesetzten Erfolgen, was aber meist der Ausgangpunkt für Fachpublikationen ist. Um den Spagat zwischen der Zusammenfassung neuester Entwicklungen und dem Status eines sich rasend verändernden Forschungsgebiets zu schaffen, wird das Konzept des „Living Books“ getestet. Das Fachbuch „3D Printing and Biofabrication“, mitherausgegeben von Aleksandr Ovsianikov vom Institut für Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie der TU Wien, ist ein solches „lebendes Buch“. Bestehende Kapitel orientieren sich an den neuesten Forschungsentwicklungen und werden laufend überarbeitet – auch unabhängig voneinander. Dadurch sind Updates in diesem äußerst aktiven Feld ohne Verzögerung online verfügbar.

Um sich selbst einen Eindruck von dieser Fachpublikation zu machen, können noch bis 30. August 2018 drei Kapitel aus „3D Printing and Biofabrication“ kostenlos eingesehen werden.

Und wer sich durch das komplette Buch schmöckern möchte: Ein e-book steht im Volltext TU Wien-Angehörigen über die Bibliothek zur Verfügung.http://katalog.ub.tuwien.ac.at/AC15083888

Links:
Laser-Based Cell Printing
Development of Nanocellulose-Based Bioinks for 3D Bioprinting of Soft Tissue
Commercial 3D Bioprinters
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