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"Johann Puch Award 2006" wieder an TU-Studenten

Im Gedenken an den großen österreichischen Automobilpionier Johann Puch hat die Magna Steyr heuer zum siebten Mal den "Johann Puch Award for Excellence in Automotive Engineering" (JPA) verliehen. Der 1. Preis geht, wie schon im Vorjahr, an die TU Wien.

Preisträger 2007

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v.l.n.r.: Christoph Haberer (2. Preis), Ahmed Ben Arbia (Sieger, TU Wien), Josef Klammer (3. Preis) © MAGNA STEYR

v.l.n.r.: Christoph Haberer (2. Preis), Ahmed Ben Arbia (Sieger, TU Wien), Josef Klammer (3. Preis) © MAGNA STEYR

JPA

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Der mit insgesamt 20.000 Euro dotierte Award wird jährlich verliehen und dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Automobil- und Fahrzeugtechnik.
Für den JPA 2006 wurden 27 Diplomarbeiten nach einer Vorselektierung durch die Ansprechpartner an den Universitäten/Fachhochschulen eingereicht.

Für seine Arbeit "Modelling of Piston Secondary Motion Using the MBS Method" erhielt Herr Ahmed Ben Arbia,, Maschinenbau-Student an der TU Wien, den mit 8.000 Euro prämierten ersten Preis.

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Modellierung der Kolbenführung unter Berücksichtigung von Kolbensekundärbewegung und Kolbenkippung mit Hilfe der MKS Methode. Eingesetzt wurde das kommerzielle Tool ADAMS. Dabei wurde ein vorkompilierter Code (subroutine) entwickelt, mit dessen Hilfe die auftretende Kontaktkraft zwischen Kolben und Zylinder nach dem Randschichtmodell berechnet wird. Die hydrodynamischen Effekte wurden mit Hilfe nichtlinearer Feder-Dämpfer Modelle modelliert. Die Plausibilität der Ergebnisse wurde anschließend anhand der vorliegenden Geometrien von Kolben und Zylinder, sowie vorhandener Publikationen überprüft.