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Internationale Marangoni-Konferenz

Die Internationale Marangoni-Konferenz findet von 23. bis 26. Juni an der TU Wien statt.

TU-Hauptgebäude

TU-Hauptgebäude

Die Tagung ist die siebte Tagung der zweijährig stattfindenen Treffen der International Marangoni Association. Hier werden aktuelle Forschungsfragen aus dem Bereich der Grenzflächenphänomene präsentiert und diskutiert. Hierzu zählt insbesondere der Marangoni-Effekt, der nach dem italienischen Physiker Carlo Marangoni benannt ist. Der Marangoni-Effekt ist die Ursache für Strömungen entlang von Grenzflächen zwischen nichtmischbaren Fluiden, wie zum Beispiel zwischen der Luft und einer Flüssigkeit. Der Effekt stabilisiert Seifenblasen und wird auch für die bekannten "Tränen des Weins" verantwortlich gemacht. Technisch spielt der Effekt eine wichtige Rolle in der Halbleiterindustrie, der Schweißtechnik, bei thermischen Tintenstrahldruckern und in Mikrosystemen, in denen kleinste Füssigkeitsmengen manipuliert werden müssen.

Zur 7. Internationalen Marangoni-Konferenz haben sich mehr als 120 internationale WissenschaftlerInnen aus 20 Ländern Amerikas, Asiens und Europas angemeldet, um in Wien ihre aktuellen experimentellen, theoretischen und numerischen Arbeiten auf diesem Gebiet vorzustellen. Die Leitung der Tagung, die im Kuppelsaal der TU stattfinden wird, liegt bei Prof. Hendrik Kuhlmann, Vorstand des Instituts für Strömungsmechanik und Wärmeübertragung der TU Wien.

Webtipp: http://ima7.conf.tuwien.ac.at 

Nähere Informationen:
Prof. Dr. Hendrik Kuhlmann
Institut für Strömungsmechanik und Wärmeübertragung
Technische Universität Wien, Resselgasse 3, 1040 Wien
T: +43-1-58801-32212
h.kuhlmann@tuwien.ac.at