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In ganz Europa gibt es Elektronen

Suchen Sie eine attraktive Forschungsstelle im Ausland? Das Forschungsnetzwerk SIMDALEE2 bietet spannende Dissertatons- und PostDoc-Stellen im Bereich Nanotechnik und Elektronenphysik.

Langsame Elektronen spielen heute eine wichtige Rolle in bildgebenden Verfahren (Bild: Danilo Pescia)

Langsame Elektronen spielen heute eine wichtige Rolle in bildgebenden Verfahren (Bild: Danilo Pescia)

Langsame Elektronen spielen heute eine wichtige Rolle in bildgebenden Verfahren (Bild: Danilo Pescia)

Langsame Elektronen spielen heute eine wichtige Rolle in bildgebenden Verfahren (Bild: Danilo Pescia)

Auslandserfahrung gehört zu erfolgreichen wissenschaftlichen Karrieren heute einfach dazu. Das europäische Marie-Curie-Förderprogramm unterstützt junge WissenschaftlerInnen durch die Finanzierung von Dissertations- und Postdocstellen. Voraussetzung dafür ist, dass man das Land wechselt: Die Stelle darf nicht in dem Land angetreten werden, in dem man in letzter Zeit gewohnt hat. Die TU Wien ist nun Teil des SIMDALEE2-Netzwerks, das derzeit insgesamt 14 Stellen in ganz Europa ausschreibt. Inhaltlich geht es dabei um die Manipulation von Materialien auf der Nano-Skala und die Analyse winziger Strukturen mit Hilfe langsamer Elektronen.

Das Elektronenmikroskop der nächsten Generation

Die Elektronenmikroskopie hat unsere Sicht auf die Welt der Mikro- und Nanostrukturen völlig verändert. Tunnelmikroskope sind zu beinahe alltäglichen Arbeitsgeräten geworden. Trotzdem gibt es auf diesem Gebiet noch viel zu forschen. „Wenn man sehr hochenergetische Elektronen verwendet, kann man Elektronenstrahlen zwar gut fokussieren, handelt sich damit aber andere Nachteile ein. Man will daher heute wissen, wie man mit langsameren Elektronen noch bessere Ergebnisse erzielen kann“, sagt Prof. Wolfgang Werner von der TU Wien, der Organisator des internationalen Projekts.

Im SIMDALEE2-Netzwerk soll in den nächsten Jahren Interaktion von langsamen Elektronen mit Materie genauer studiert werden. „Wir hoffen, dass das unter anderem zu einer neuen Generation von Elektronenmikroskopen führen wird“, sagt Wolfgang Werner. „Doch es gibt noch viele andere spannende Forschungsfragen in diesem Bereich. Langsame Elektronen spielen für das CERN genauso eine Rolle wir für die Technik von Plasmafernsehgeräten.“
Nähere information über Jobs und Bewerbungsmöglichkeiten im SIMDALEE2-Netzwerk finden Sie online http://www.simdalee2.net/  oder direkt bei Prof. Wolfgang Werner, Institut für Angewandte Physik.
wolfgang.werner@tuwien.ac.at