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Im Portrait: DI Christoph Stadlhuber - Traumjob gefunden!

Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer der BIG, ist Absolvent der Studienrichtung Raumordnung und Raumplanung der Technischen Universität Wien

DI Christoph Stadlhuber (Foto: BIG)

DI Christoph Stadlhuber (Foto: BIG)

DI Christoph Stadlhuber

DI Christoph Stadlhuber

Christoph Stadlhuber, seit Anfang 2003 einer der Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), ist Absolvent der Studienrichtung Raumplanung an der TU Wien. Dieses Studium öffnete ihm die Türe für seinen jetzigen Traumjob in der Immobilienwirtschaft.

Christoph Stadlhuber wurde am 8. September 1967 in Mattersburg geboren. Froh, die Schule hinter sich zu haben, inskribierte er an der Technischen Universität Wien die Studienrichtung Raumplanung und Raumordnung – ein Tipp seines Geografieprofessors, der die Neigung seines Schülers zu Geografie und technischem Zeichnen erkannte.
Während seines Studiums arbeitete Stadlhuber unter anderem nebenbei bei einem Architekten in Mattersburg, wo er erste Einblicke in örtliche Raumplanung in Form von Bebauungs- und Widmungsplänen erlangte. Das Studium selbst war für ihn ein Glückstreffer, da die Theorie mit konkreter Praxiserfahrung - zum Beispiel in Form von Auftragsarbeiten für Gemeinden -  ergänzt wurde

Dennoch nutzte Stadlhuber während des Studiums eine einjährige "emotionale Unterbrechung" um seinem Interesse an der Geschichte und Politik Afrikas nachzugehen. Im Sommer der Jahre 1990 und 1991 beteiligte er sich an einem Dorfentwicklungsprojekt in Nigeria. Diese Afrika-Erfahrungen haben laut seinen Aussagen seiner persönlichen Entwicklung einen gewaltigen Schub versetzt.

Zurück an der TU Wien wählte er als Thema seiner Diplomarbeit - eine bezahlte Auftragsarbeit des Landes - ein touristisches Radrouten-Konzept für das Burgenland. Dieses Thema beschäftigte ihn auch beim VCÖ, bei dem er die Radwegverlängerung von Wien über Bratislava bis nach Budapest erarbeitete. Danach war Stadlhuber für den Aufbau der Abteilung Verkehrstechnik und Verkehrsplanung im Burgenland verantwortlich. Ein Meilenstein dabei war die Grundsatzstudie "Autofreie Tourismusorte" im Auftrag für das Umweltministerium. Diese Zusammenarbeit trug dazu bei, dass Stadlhuber seinen nächsten beruflichen Schritt in Richtung Ministeriumskarriere unternahm. Er war zunächst als umweltpolitischer Referent bei Martin Bartenstein tätig, danach als Kabinettschef. Im Ministerium lernte er auch seine jetzige Frau kennen.

Im Jahr 2000 wurde die Gründung der BIG beschlossen. Stadlhuber traf bei diesen Gesprächsrunden seinen Studienkollegen Wolfgang Gleissner, der von der Beamtenebene aus mitverhandelt hatte, wieder. Heute teilt Stadlhuber die Geschäftsführung der BIG mit Wolfgang Gleissner und Wolfgang Hammerer.
Christoph Stadlhuber hat laut eigenen Aussagen seinen Traumjob gefunden, schätzt seine Arbeit und das breit gefächerte Aufgabengebiet.
Wenn Christoph Stadlhuber nicht gerade im Einsatz in Sachen BIG ist, genießt er das Mountainbiken mit seiner Frau oder hört guten Jazz. Was ihm aber zur Zeit besondere Freude bereitet, ist sein kleiner Sohn Felix, der seit letztem Jahr sein Familienleben bereichert.