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Gegenstände mit der Handy-App versenden

Ein Startup-Unternehmen aus dem i²c-Inkubator der TU Wien präsentiert eine Logistik-App. Drei Top-Investoren konnten damit bereits an Bord geholt werden.

Einfacher geht es wirklich nicht mehr: Abholen – verpacken – verschicken

Einfacher geht es wirklich nicht mehr: Abholen – verpacken – verschicken

Einfacher geht es wirklich nicht mehr: Abholen – verpacken – verschicken

Einfacher geht es wirklich nicht mehr: Abholen – verpacken – verschicken

Das Team von byrd

Das Team von byrd

Das Team von byrd

Das Team von byrd

Einfacher geht es wirklich nicht mehr: Man macht ein Handy-Foto von einem Gegenstand, den man verschicken möchte, und für EUR 4,90 wird er abgeholt, verpackt und kostengünstig verschickt. Das ist die Geschäftsidee des Logistik-Startups byrd aus dem i²c-Inkubator der TU Wien, mit dem es bereits finanzkräftige Investoren überzeugen konnte: Ein sechsstelliges Investment kommt vom Wiener Venture Capital Fonds Pioneers Ventures und den Angel-Investoren KK Incube sowie der Hermann Hauser Investment GmbH.

Ab sofort steht die neue byrd iOS App im App-Store zum Download bereit. In den inneren Wiener Bezirken kann man bereits Gegenstände abholen und versenden lassen, eine Ausweitung steht bevor.

Es begann mit einem Luster

Die Idee entstand, als Mitgründer und Geschäftsführer Alexander Leichter einen Luster von Wien nach Hamburg verschicken wollte: „Ich wusste nicht, wie ich ihn am besten transportsicher verpacke. Ich habe also im Internet recherchiert, aber keine passende Lösung  gefunden“, sagt Leichter. Der schwierigste Teil ist die „First Mile“, also der Prozess, durch den ein unverpackter Gegenstand in den Logistikkreislauf kommt.

„Mit byrd verschickt man kinderleicht, direkt von der Couch aus, mit wenigen Clicks“, erklärt Mitgründerin Petra Dobrocka. „Wir möchten den 250 Jahre alten Prozess des Versendens durch den Einsatz von Technologie endlich ins 21. Jahrhundert bringen und so weit vereinfachen, dass sich unsere Kunden wieder auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren können.“

Vor einigen Wochen startete die Testphase für Business-Partner, und schon jetzt verschickt das Startup monatlich eine vierstellige Anzahl an Sendungen. Nun folgt der nächste Schritt: Ab sofort steht die byrd App in den App-Stores für alle zum Download bereit. Im ersten Schritt wird der Service in den inneren Bezirken Wiens (1-9, 20) angeboten, eine Ausweitung auf ganz Wien und in weitere Städte steht bevor.

Top-Investoren für byrd

Seinen Sitz hat das junge Startup-Unternehmen byrd am Innovation Incubation Center (i²c) der TU Wien. Das i2c hilft dabei, innovative Ideen aus der Forschung zu wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten zu machen – durch Trainings, Mentoring, Arbeitsräume und gezielte Vernetzung.

Die drei Investoren Pioneers Ventures, KK Incube und Hermann Hauser Investment beteiligen sich nun gemeinsam mit EUR 370.000 an byrd. „Geschwindigkeit, Komfort und günstige Preise werden für Privatpersonen und Unternehmen immer wichtiger“, sagt Markus Lang, Geschäftsführer von Pioneers Ventures. „Dieser massiv wachsende Markt in Verbindung mit dem hochmotivierten, erfahrenen und sich gegenseitig perfekt ergänzenden Gründerteam hat uns überzeugt.“

Mitgründer und Geschäftsführer Alexander Leichter freut sich über die Investoren: „Dadurch bekommen wir nicht nur die finanziellen Mittel für den Launch in Wien und die Expansion nach Deutschland, sondern erhalten auch Zugriff auf ein unglaubliches Netzwerk und können auf jahrelange Erfahrung in Logistik und Venture Capital zurückgreifen.“

Webtipp: http://getbyrd.com 

 

Bilder: © byrd