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Galaabend Technik 2015: Vielversprechende Blicke in die Zukunft

Die TU Wien lud am 13. April 2015 ihre Partner- aus Wirtschaft, Politik und Industrie zum Galaabend Technik 2015 ein. Eine Nachschau.

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, Rektorin Sabine Seidler

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, Rektorin Sabine Seidler

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, Rektorin Sabine Seidler

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, Rektorin Sabine Seidler

Galaabend Technik 2015

Galaabend Technik 2015

Galaabend Technik 2015

Galaabend Technik 2015

Ein Miniaturstephansdom konnte mittels Lupe direkt am Tisch von den Gästen betrachtet werden.

Ein Miniaturstephansdom konnte mittels Lupe direkt am Tisch von den Gästen betrachtet werden.

Ein Miniaturstephansdom konnte mittels Lupe direkt am Tisch von den Gästen betrachtet werden.

Ein Miniaturstephansdom konnte mittels Lupe direkt am Tisch von den Gästen betrachtet werden.

Jump to the Future: Mutige Gäste nutzen die Gelegenheit für einen virtuellen Fallschirmsprung

Jump to the Future: Mutige Gäste nutzen die Gelegenheit für einen virtuellen Fallschirmsprung

Jump to the Future: Mutige Gäste nutzen die Gelegenheit für einen virtuellen Fallschirmsprung

Jump to the Future: Mutige Gäste nutzen die Gelegenheit für einen virtuellen Fallschirmsprung

Franz Viehböck testet den virtuellen Fallschirmsprung

Franz Viehböck testet den virtuellen Fallschirmsprung

Franz Viehböck testet den virtuellen Fallschirmsprung

Franz Viehböck testet den virtuellen Fallschirmsprung

Rund 100 Gäste folgten der Einladung von Rektorin Sabine Seidler zum Galaabend Technik 2015 und genossen am 13. April 2015 über den Dächern Wiens im 11. OG "TUtheSky" des Plus-Energie-Bürohochhauses am Getreidemarkt das Dinner gespickt mit Showacts und einer beeindruckenden Leistungsschau. 

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Technik trifft Wirtschaft
Bereits die Location war das erste Highlight des Abends: Das "Plus-Energie-Bürogebäude" am Getreidemarkt ist das größte angewandte Forschungsprojekt der TU Wien und Österreichs erstes Bürogebäude mit dem Anspruch, mehr Energie ins Stromnetz zu speisen, als für Nutzung und Gebäudebetrieb benötigt wird.

Im Rahmen der Leistungsschau eröffnete Rektorin Sabine Seidler den Abend: "Man kann also von Tradition sprechen. Aber das Wort Tradition klingt "verstaubt". Die Leistungsschau beweist, dass unser Haus seit 200 Jahren in die Zukunft gerichtet ist." Am Eingang zur Leistungsschau wurden die Gäste mit dem neuen Imagefilm "Technik für Menschen" auf den Abend eingestimmt. Das Drehbuch zum Film von Martin Maier gewann bei der Leistungsschau 2014 den Drehbuchwettbewerb der Filmakademie.

Ein Blick auf ausgewählte TU-Forschungshighlights & Kooperationsprojekte
Vizekanzler Reinhold Mitterlehner eröffnete mit seiner Ansprache das Galadinner und zeigte sich begeistert: "Die TU Wien ist Österreichs Innovationsmotor." Das mehrgängige Galadinner wurde durch die Vorstellung verschiedener Kooperationsprojekte aufgelockert. Den Anfang machte das Projekt "Ressourcenmanagement: Optimierte Aufbewahrung und Aufbereitung von Abfällen" von ARA und dem Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft. Äußerst interessant war das Projekt "Messung Emissionsausstoß im real-drive-Szenario" vom Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik und dem Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik. In Kooperation mit Siemens und dem Institut für Managementwissenschaft wurde das Projekt "Lernfabrik bis Industrie 4.0" umgesetzt. Den Abschluss der Präsentation der Kooperationsprojekte machte das Projekt "Automatisierung in der Stahlindustrie" vom Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik und diversen Kooperationspartnern aus der Industrie.

Im zweiten Showblock zwischen Hauptspeise und Dessert wurden Forschungshighlights präsentiert. Arno Rauschenbeutel vom Atominstitut stellte das Projekt vor: "Die zweite Quantenrevolution: Besonderheiten der Quantenkommunikation; experimentellen Systemen und Herausforderungen". Philipp Ambichl vom Institut für Theoretische Physik erklärte die "Komplexe Wellendynamik". Thomas Bednar/Institut für Hochbau und Technologie, Thomas Madreiter von der Stadtbaudirektion und Reinhard Haas von Energy Economics Group sprachen über die Energie der Zukunft am Beispiel der Smart City. Jürgen Stampfl vom Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik, sowie Johannes Homa von der Lithoz GmbH begeisterten mit 3D-Präzision. Ein Miniaturstephansdom konnte mittels Lupe direkt am Tisch von den Gästen betrachtet werden. Von der Hannover Messe, die in dieser Woche stattfindet und bei der die TU Wien Österreichs einzige Uni-Vertretung ist, kam eine originelle Grußbotschaft von Peter Heimerl (TU-Stabstelle Forschungsmarketing) und Hans J. Pfisterer (MyFly).

Jump to the Future
Mutige BesucherInnen konnten mit dem "Virtual Jump Simulator" einen virtuellen Fallschirmsprung absolvieren. Dabei wird die Fallachse der Zeitachse gleichgesetzt und man erfährt während des Fallens über 3D-Content und Virtual-Reality-Hardware ein multimediale Erlebnis – die Testpersonen zeigten sich sehr begeistert.
Verantwortlich für dieses einmalige Erlebnis ist die TU-Arbeitsgruppe Interaktive Medien-Systeme in Kooperation mit Eckermann Design. An dem Projekt beteiligten sich neben der TU Wien Waagner Biro Stahlbau, das Amt für Stadtvermessung (MA41) der Stadt Wien und die Wirtschaftsagentur Wien.

Kommentare zum Event
"Die TU Wien hat es wunderbar verstanden, als Innovations- und Wissensmotor in Österreich zu wirken. Das merkt man an vielen Faktoren, etwa an der Beschäftigung der Absolventen in der Wirtschaft. In Österreich ist die TU Wien die führende Universität, etwa bei den Patentanmeldungen."
Vizekanzler Reinhold Mitterlehner

"Ich habe nicht nur einen spannenden Überblick über aktuelle Projekte der Forschung erhalten, sondern einen weitreichenden Einblick in den weiten Bogen der TU Wien. Die Vielfalt ist erstaunlich. Ich gratuliere zu den exzellenten Forschungsleistungen."
Christoph Neumayer, IV-Generalsekretär, Mitglied des Businesseurope-Exekutivbüros und Vorstand der Ludwig Boltzmann Gesellschaft

"Die Zukunft (der IT-Branche, Anm.) wird spannend. Alleine beim Thema Digitalisierung zeigt sich, wie viel sich innerhalb weniger Jahre getan hat. Ich war letztes Jahr auf der TU Leistungsschau. Alleine von 2014 auf 2015 gab es Quantensprünge in der Digitalisierung, die mir eine Gänsehaut bereiten."
Tatjana Oppitz, IBM Österreich Generaldirektorin

"Die gemeinsamen Workshops zeigen Wirkung!"
Helmut List, Geschäftsführer AVL

"Ich bin jemand, der nicht auf vergangene Erfolge zurückschaut, sondern den Blick in die Zukunft richtet. Die TU Wien Leistungsschau demonstriert, dass man auf der TU Wien stets zukunftsorientiert agiert."
Franz Viehböck, Mitglied des Vorstandes der Berndorf AG, TU-Absolvent, 1. Österreichischer Astronaut

Das Eventpaper des Galaabend der Presse-Redaktion finden Sie online.

Fotos: © Philipp Lipiarski / www.lipiarski.com