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Frauenförderung hat einen Preis: TU Wien und BAWAG P.S.K. zeichnen Bautechnikerin aus

Bank verleiht erstmals BAWAG P.S.K. Frauenpreis in Kooperation mit der Technischen Universität Wien

Preisträgerin lldiko Merta [1]

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Preisträgerin lldiko Merta [1]

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Preisträgerin lldiko Merta [1]

v.l.n.r.: Byron Haynes (CEO BAWAG P.S.K.), Vizerektorin Anna Steiger (TU Wien), Preisträgerin lldiko Merta, Tamara Kapeller (BL BAWAG P.S.K.) und Ingrid Streibel-Zarfl (ZBRV BAWAG P.S.K.) [1]

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v.l.n.r.: Byron Haynes (CEO BAWAG P.S.K.), Vizerektorin Anna Steiger (TU Wien), Preisträgerin lldiko Merta, Tamara Kapeller (BL BAWAG P.S.K.) und Ingrid Streibel-Zarfl (ZBRV BAWAG P.S.K.) [1]

v.l.n.r.: Byron Haynes (CEO BAWAG P.S.K.), Vizerektorin Anna Steiger (TU Wien), Preisträgerin lldiko Merta, Tamara Kapeller (BL BAWAG P.S.K.) und Ingrid Streibel-Zarfl (ZBRV BAWAG P.S.K.) [1]

v.l.n.r.: Byron Haynes (CEO BAWAG P.S.K.), Vizerektorin Anna Steiger (TU Wien), Preisträgerin lldiko Merta, Tamara Kapeller (BL BAWAG P.S.K.) und Ingrid Streibel-Zarfl (ZBRV BAWAG P.S.K.) [1]

Die BAWAG P.S.K. und die BAWAG P.S.K. Fraueninitiative, eine seit dem Jahr 2009 in Frauenfragen engagierte Gruppe aus Bankmitarbeiterinnen, haben im Rahmen des Projekts Genderfair der Technischen Universität (TU) Wien am 18. November 2013 erstmals den BAWAG P.S.K. Frauenpreis vergeben: Ausgezeichnet wird Dr. Ildiko Merta, eine exzellente Wissenschaftlerin der TU Wien.

Ildiko Merta ist seit 2003 am Institut für Hochbau und Technologie an der TU Wien tätig. Neben ihrer Lehrtätigkeit im Bereich der Bautechnikgeschichte liegt ihr Forschungsschwerpunkt in der Entwicklung nachhaltiger Betone aus nachwachsenden recycelten Rohstoffen. Das Ziel ihrer Forschungsprojekte ist die Schaffung von neuartigen Betonverbundstoffen als Dämmalternative zu aktuell verwendeten umweltschädlichen Polystyrol-Platten, getreu dem Motto „Technik für Menschen“. Frau Merta ist als role model Mitglied bei WISIA, der Women in Sience- and Interdisciplinary Association, war mehrfach Vorsitzende internationaler Fachkonferenzen und wurde für ihre exzellente Forschungsleistung schon vielfach ausgezeichnet.

In einem feierlichen Rahmen wurde die Gewinnerin in einer Laudatio von Vizerektorin Anna Steiger gewürdigt, die zum Frauenpreis erklärte: „Es ist schön zu sehen, wie gut unser Kooperationsprojekt gedeiht. Getragen durch die Expertise der TU Wien im Bereich Gender, verschränkt mit der Bereitschaft unseres Partners BAWAG P.S.K, Initiativen wie diese zu fördern, sind wir auf einem sehr guten Weg. Frau Dr. Merta ist eine würdige Preisträgerin, die mit Fachkompetenz und Emotion ihr Forschungsgebiet zum Wachsen und Blühen bringt. Ich bin überzeugt, dass sie für viele Kolleginnen ein Vorbild ist.“

Der mit 3.000 EUR dotierte Preis wurde von Byron Haynes, CEO BAWAG P.S.K., überreicht, der zur Kooperation mit der TU Wien sagte: „Für mich ist es einerseits wichtig, die Aktivitäten der BAWAG P.S.K. auf dem Gebiet der Frauenförderung besser bekannt zu machen und andererseits für unsere Kolleginnen in der Bank weibliche Vorbilder zu präsentieren, die als role models dienen können. Die TU Wien ist mit ihrem Projekt Genderfair dafür ein höchst geeigneter Partner.“

Ebenfalls nominiert war die Wissenschaftlerin Dr. Iva Kovacic vom Institut für interdisziplinäres Bauprozessmanagement. In ihren Forschungsprojekten stellt sie sich interdisziplinären Herausforderungen, wie der Energieoptimierung in Fertigungsbetrieben, der Entwicklung integraler Planungsmethodiken für Planungsprozesse nachhaltiger Gebäude oder auch die Schaffung energieeffizienter, Ressourcen schonender Strategien zum Erhalt und zur Renovierung bestehender Wohngebäude.

Als weitere Normierte war Dr. Nadja Adamovic bei der Preisverleihung anwesend. Sie forscht im Institut für Sensor- und Aktuatorsysteme, wo ihr Forschungsschwerpunkt im Bereich Fotovoltaik, Solarzellen und erneuerbare Energien im Gebiet der Brennstoffzellen liegt. Neben ihrer Forschungstätigkeit ist sie renommierte Gutachterin und Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Gesellschaften und engagiert sich an der TU Wien im Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen.

Die BAWAG P.S.K. Fraueninitiative
Die BAWAG P.S.K. Fraueninitiative hat das Ziel, in der BAWAG P.S.K. ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das es vor allem den Mitarbeiterinnen ermöglicht, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Dabei geht es sowohl um das Erreichen von Führungs- oder Expertinnen-Positionen als auch um die Gleichstellung bei Gehältern und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Der BAWAG P.S.K. Frauenpreis
Der mit 3.000 EUR dotierte BAWAG P.S.K. Frauenpreis würdigt herausragende Leistungen von Frauen oder besonderes Engagement zur Positionierung von Frauen in der Gesellschaft. Mit diesem Award möchte die BAWAG P.S.K. Frauen und Organisationen ermutigen, herausfordernde und innovative Projekte in Angriff zu nehmen.
Der BAWAG P.S.K. Frauenpreis wird jährlich in Kooperation mit einer öffentlichen oder gemeinnützigen Institution vergeben, die sich für Frauenförderung einsetzt. Diese Einrichtung wird von der BAWAG P.S.K. Fraueninitiative jährlich neu ausgewählt.
Der Preis wird an Frauen vergeben, die durch ihre Leistungen und ihr Engagement „Mitten im Leben“ Vorbilder für Frauen sind, insbesondere in den Bereichen Wissenschaft, Journalismus und Kunst, Soziales Engagement, Interkulturelle Verständigung, Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie in der Bewusstseinsbildung für die Rolle der Frau im beruflichen Umfeld.

Projekt Genderfair an der TU WIEN
Genderfair profitiert in seiner Projektstruktur, dem Angebot für die Zielgruppen und der spezifischen Herangehensweise aus dem WIT-Women in Technology Projekt, welches von 2008 bis 2012 an der TU Wien durchgeführt wurde. Das Projekt Genderfair ist ein Aufgabengebiet der Koordinationsstelle für Frauenförderung und Gender Studies der TU Wien, das sich aktiv für die Umsetzung von Chancengleichheit für Frauen auf allen Ebenen der universitären Laufbahn einsetzt. Es unterstützt Schülerinnen sowie Studentinnen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der TU Wien in ihrer beruflichen Orientierung und Weiterentwicklung und setzt Maßnahmen zur Anpassung der realen Quote an den Frauenförderplan. Ziel von Genderfair ist das Erlangen der Balance zwischen den sozialen Geschlechtern (Gender) in allen Studien-, Arbeits- und Forschungsbereichen an der TU Wien.

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Rückfragehinweise:                    
Technische Universität Wien                
Dr. Sabine Cirtek                    
Koordinationsstelle für Frauenförderung             
und Gender Studies                    
Karlsplatz 13, 1040 Wien                
T +43-1-58801-43402                
sabine.cirtek@tuwien.ac.at                

Mag. Rudolf Leeb
BAWAG P.S.K.
Leitung Marketing Sponsoring
Georg-Coch-Platz 2
1018 Wien
T +43-59905-22500
rudolf.leeb@bawagpsk.com 

Aussenderin:
Technische Universität Wien                
Bettina Neunteufl                    
Büro für Öffentlichkeitsarbeit                
Operngasse 11, 1040 Wien                
T +43-1-58801-41025
bettina.neunteufl@tuwien.ac.at                
www.tuwien.ac.at/pr


[1] Fotos: © APA/ Thomas Preiss



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