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Franz Fidler – Sub auspiciis Promovend der technischen Wissenschaften

Seit der Oberstufe lauter Einser - die Matura mit Auszeichnung bestanden, sämtliche Diplomprüfungen und das Rigorosum sowie die Dissertation mit 'Sehr gut' beurteilt – diese Meisterleistung hat der TU Absolvent der Studienrichtung Nachrichtentechnik vollbracht.

DI Dr.techn. Franz Fidler

DI Dr.techn. Franz Fidler

DI Dr.techn. Franz Fidler

Dem 29-jährigen Franz Fidler aus Raglitz wurde nun aus diesem Anlass der Goldenen Ehrenringe der Republik Österreich durch Bundespräsident Dr. Heinz Fischer während seiner Promotion “sub auspiciis“ überreicht.

Franz Fidler forscht auf dem Gebiet der optischen Nachrichtentechnik an vorderster Front gemeinsam mit seinen Kollegen am Institut für Nachrichtentechnik der TU Wien. Die Forschungsgruppe optische Nachrichtentechnik beschäftigt sich mit der raschen Übertragung größter Datenmengen mittels Laserlicht. Im Speziellen ist es Ziel dieser Gruppe, die Bandbreiten in Glasfaser-Systemen in immer neuere Höhen zu führen. Gegenüber den herkömmlichen, heute im Einsatz befindlichen Datenübertragungssystemen im Netzzugangsbereich ist es gelungen, die Datenraten um das 10.000fache zu steigern.
Bereits während seines Studiums forschte Franz Fidler immer wieder in den USA, unter anderem an den international renommierten Bell Laboratories (A.G. Bell – Erfinder des Telefons) in der Nähe von New York. 
 
Franz Fidler hat bereits die Matura an der HTL-Mödling mit Auszeichnung bestanden, für die er schon im Jahre 1997 den Ehrenring für seine herausragenden schulischen Leistungen erhielt. Danach studierte er Elektrotechnik an der TU Wien und an der TU Madrid. Seine Diplomarbeit machte er in New York und schließlich seine Dissertation an der TU Wien im Rahmen eines Projektes mit der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA. Auch für diese erhielt er eine Auszeichnung, nämlich den Wissenschaftspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung 2007.
 
Der junge Wissenschafter ist verheiratet und hat eine knapp einjährige Tochter, der er auch seine Dissertation gewidmet hat.
Ein Post-Doc Forschungsstipendium der österreichischen Akademie der Wissenschaften wird die junge Familie wieder zurück  in die USA führen, wo an der Columbia University die nächste Generation des Internets erforscht werden soll.
Bevor die junge Familie aber im Juli für ein Jahr nach New York übersiedeln wird, möchte Franz Fidler ab März noch seine Väter-Karenz genießen.

Weiterführender Link: http://www.nt.tuwien.ac.at/about-us/staff/franz-fidler/