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Energiepolitik auf dem Prüfstand

Beim Pressegespräch am 14.2. stellten sich die Energie-Experten Haas und Brauner den Fragen der JournalistInnen zum Thema "Energiepolitik auf dem Prüfstand".

Haas und Brauner am Podium

Haas und Brauner am Podium

Haas und Brauner am Podium

JournalistInnen

JournalistInnen

JournalistInnen

Stimmt Österreichs Energiepolitik? Sind die ehrgeizigen Ziele der Regierung (z.B. 78% Anteil elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen bis 2010) realisierbar? Wie schafft Österreich die Energiesparwende und die Reduktion der Treibhausgasemissionen? Wer hat vom Emissionshandel profitiert? Wer waren die Gewinner und Verlierer der Liberalisierung des Strommarkts? Warum fehlen Investitionen trotz stark steigender Gewinne der Stromerzeuger? Wie entwickelt sich der Verbrauch, wie die Preise? Greifen die Stromspar-Maßnahmen? Wie abhängig ist Österreich von fossilen Energieträgern und Atomstromimporten? Wie sieht die nachhaltige Zukunft aus?

Antworten auf diese und weitere Fragen gaben Prof. Günther Brauner und Prof. Reinhard Haas vom Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft der TU Wien im Vorfeld der "5. Internationalen Energiewirtschaftstagung an der TU Wien", bei der vom 14. bis 16. Februar ExpertInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik aus dem deutschsprachigen Raum über "Energiesysteme der Zukunft - Technologien und Investitionen zwischen Markt und Regulierung" diskutieren.

Meldung

Die APA berichtet nach dem Pressegespräch, dass es "mit Österreichs Energiepolitik ist es nach Ansicht von Experten der Technischen Universität Wien nicht zum besten bestellt ist: Jährlich steige der Stromverbrauch um rund drei Prozent, gleichzeitig seien Fördersysteme für Ökostrom ausgehöhlt worden.

Damit rückt das Ziel eines 80-prozentigen Anteils von erneuerbaren Energien bis 2010 in weite Ferne. Es brauche eine verstärkte Energieeffizienz und unpopuläre Maßnahmen, wie etwa eine Strompreiserhöhung."