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Das Leben in der Stadt: drei Stiftungsprofessuren für die TU Wien

Frische Ideen werden nach Wien geholt – mit einem Stiftungsgastprofessur-Programm, das die TU Wien gemeinsam mit dem KTH Royal Institute of Technology (Stockholm) durchführt.

Gleich drei temporäre Professuren auf dem Gebiet der Stadtforschung werden nun an der TU Wien besetzt. Möglich wurde das durch eine gemeinsame Initiative des Arbeitsbereichs für Stadtkultur und Öffentlicher Raum (SKuOR) der TU Wien und des „Centre for the Future of Places“ (CFP) am Royal Institute of Technology in Stockholm.

„Wir erwarten uns dadurch spannende neue Impulse für Forschung und Lehre“, sagt Prof. Sabine Knierbein, die Leiterin des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space an der TU Wien. Die Stiftungsgastprofessur wird zukünftig am Future Lab der Fakultät für Architektur und Raumplanung angesiedelt.

Drei Jahre, drei Themen
In den Jahren 2019, 2020 und 2021 wird jeweils im Oktober für ein Jahr ein Visiting Professorship in Urban Studies vergeben.

Die Einreichphase für 2019 ist bereits abgeschlossen, für die beiden anderen Jahre sind noch Interessenbekundungen bis 31. Juli 2018 möglich.

Für jedes der drei Jahre wurde ein eigener Themenschwerpunkt gesetzt: Die erste Professur soll sich mit neuen Formen des Wahlrechts in Städten beschäftigen, die seit jeher von Migration geprägt waren. Die zweite Professur soll den Fokus auf Jugendarbeitslosigkeit richten. Gerade in südeuropäischen Ländern wird die hohe Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen zum Problem, das auch die Stadtplanung und die regionale Politik vor neue Herausforderungen stellt. Im dritten Jahr des Programms richtet sich der Blick auf das Zusammenleben der Generationen – die Altersverteilung ändert sich, das Gesundheitssystem steht vor neuen Aufgaben, unsere Städte müssen darauf reagieren.

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