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Concrete Student Trophy: Mehrfacher Erfolg für die TU Wien-Teams

Die 5. Concrete Student Trophy forderte zum Vorentwurf einer multifunktionalen, begehbaren, temporären Betonstruktur mit begehbarer Aussichtsplattform am Campus der Technischen Universität Graz auf. Gewonnen hat der Entwurf "Die Einfachheit des Dreiecks bei Freefolding Upwards" der TU Wien.

Platz 1 2010: Freefolding Upwards

Platz 1 2010: Freefolding Upwards

Platz 1 2010: Freefolding Upwards

Platz 1 2010: Freefolding Upwards

Platz 1 2007: Link 27

Platz 1 2007: Link 27

Platz 1 2007: Link 27

Platz 1 2007: Link 27

Concrete Student Trophy 2010: Schöne Aussichten für Grazer TU Campus

Die fünfte Concrete Student Trophy forderte zum Vorentwurf einer multifunktionalen, begehbaren, temporären Betonstruktur mit begehbarer Aussichtsplattform am Campus der Technischen Universität Graz auf. Gesucht wurde ein temporäres Zentrum anlässlich des 200-jährigen Bestehens unter Berücksichtigung der Örtlichkeit der Universität, der urbanen Entwicklung, der Ausbreitung der Infrastruktur und der Raumentwicklung für Innovation und Visionen. 14 Projekte wurden eingereicht, 6 davon wurden nun mit der mit insgesamt 13.000 Euro dotierten Concrete Student Trophy ausgezeichnet.

1. Platz von Esat Sehi, Damjan Grankov und Darko Tasevski (TU Wien):

Die Einfachheit des Dreiecks bei "Freefolding Upwards"

Das Projekt "Freefolding Upwards" überzeugte mit der Klarheit der architektonischen Idee das Bauwerk in konstruktive Dreiecke aufzulösen. Zwei einander zugewandte Betonwände, die jeweils aus vier Dreiecksscheiben bestehen, werden miteinander konstruktiv verkoppelt. Daraus ergibt sich eine räumliche Struktur, die aus zwei sich gegenüberliegenden freien Sichtbereichen und gegeneinander verkippten Dreiecksflächen besteht. Ebendort befinden sich multifunktional bespielbare Sitzplattformen. Über Treppen sowohl an der Innen- als auch an der Außenseite ergibt sich eine differenzierte Begehbarkeit der Aussichtplattform. Eine besonders hohe Herausforderung stellt das Fügen von Fertigteilen dar. Um diese Aufgabe zu meistern, hat das Projektteam durch den Einsatz von Verbundbauweise und Einbauteilen gut durchdachte Vorschläge zur Fügetechnologie vorgelegt. Ein weiterer Grund für die Entscheidung der Jury war der logische Zusammenhang zwischen dem Bauwerk und der Verwendung von Beton. Das Team des ersten Preises erhielt 4.000 Euro.

Betreuerteam:

  • TU Wien, Forschungsbereich für Stahlbeton- und Massivbau:
    Univ.Prof. DI Dr. M.Eng. Johann Kollegger, Assistenten: DI Johannes Berger, DI Stephan Pirringer
  • TU Wien, Abteilung Hochbau 2 - Konstruktion und Entwerfen:
    Univ.Prof. Arch. Mag.arch Gerhard Steixner, Assistenten: DI Vera Kumer
  • TU Wien, Forschungsbereich für Interdisziplinäre Bauplanung und Industriebau:
    Univ.Prof. Arch. DI Christoph Achammer, Assistenten: DI Stefan Faatz, DI Dr. Iva Kovacic

Realisierte Concrete Student Trophy: Fuß- und Radwegbrücke über den Wienfluss

Der Steg Astgasse wurde 2010 als Verbindung über den Wienfluss realisiert. Er bietet nicht nur eine barrierefreie Verbindung zwischen den Bezirken 13. und 14., sondern auch eine Anbindung an den Wienfluss-Radweg, der am 1. Oktober 2010 eröffnet wurde.

Der Entwurf für den Steg stammt von Rudolf Brandstötter und Gonzalo Espinoza Ortega, TU Student/Absolvent. Sie gewannen mit diesem Entwurf die "Concrete Student Trophy" 2007.

Der Brückenentwurf zeichnet sich durch ein asymmetrisches Tragwerk aus, welches die Umsetzung des Verkehrskonzepts für RadfahrerInnen sowie FußgängerInnen sehr gut löst. Neben dem Brückentragwerk wird auch eine Rampe errichtet, die den nötigen Zugang zum Wienfluss-Radweg herstellt.

Webtipps:

http://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/4418/
http://www.zement.at/page.asp?c=49
http://www.wien.gv.at/verkehr/brueckenbau/baustellen/steg-astgasse.html