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Brand- und Katastrophenschutz

Der Brand- und Katastrophenschutz als wesentlicher Bestandteil des Risk Managements an der TU Wien wird von "Gebäude und Technik" (GUT) weiter forciert. Technische Maßnahmen, regelmäßige Unterweisungen und Evakuierungsübungen der MitarbeiterInnen werden einen neuen Qualitätsstandard an der TU Wien setzen.

Der schnelle Einsatz von Feuerlöschern wird geübt.

Der schnelle Einsatz von Feuerlöschern wird geübt.

Der schnelle Einsatz von Feuerlöschern wird geübt.

Der skeptische Blick in die Tiefe ...

Der skeptische Blick in die Tiefe ...

Der skeptische Blick in die Tiefe ...

... bei der Evakuierungsübung in schwindelnder Höhe.

... bei der Evakuierungsübung in schwindelnder Höhe.

... bei der Evakuierungsübung in schwindelnder Höhe.

Die Umsetzung des Brand- und Katastrophenschutzes an der TU Wien ist eine große Herausforderung für "Gebäude und Technik" (GUT) und umfaßt folgende Aufgaben:

  • Aufbau eines Katastrophen- und Krisenmanagements mit dem Ziel, die Beeinträchtigung des Forschungs- und Lehrbetriebes der TU Wien im Anlassfall so gering wie möglich zu halten
  • Ausbildung von Brandschutzwarten und Brandschutzgruppen
  • Interne Verhaltenvorschriften für Not- und Katastrophenfälle (z.B. Brandschutzordnungen, Evakuierungspläne)
  • Schulungen und Information aller Mitarbeiter und Studierenden über das Verhalten in Notfällen (Erste Löschhilfe, Evakuierungsübungen usw.)
  • Erstellen und laufende Anpassung sämtlicher Brandschutzpläne
  • Beschaffung, Wartung und Instandhaltung des baulichen Brandschutzes und der sicherheitstechnischen Einrichtungen (Brandschutztüren, Fluchtstiegen, Brandmeldeanlagen, Löschanlagen, Erste Löschhilfe, Sicherheits- und Notbeleuchtung, Alarmierungsanlagen usw.)
  • Begleitung der Planung, Umsetzung und Freigabe von sicherheitstechnischen Einrichtungen im Rahmen von Um- und Neubauprojekten
  • Beratung in allen Fragen des Brand- und Katastrophenschutzes

Evakuierungsübung am Beispiel der Chemie

Öffentliche Gebäude sind in regelmäßigen Abständen auf ihre brandschutztechnische Sicherheit zu überprüfen. Die Funktionstüchtigkeit der Brandmeldeanlagen und Fluchtwege ist dabei ein wichtiger Bestandteil.

Am 30. November 2005 wurde von GUT mit Unterstützung von Einsatzkräften der Polizei, Rettung und Feuerwehr die Räumung eines Gebäudeteiles erstmals geübt. Um entsprechende Erfahrungen zu sammeln und die Grundlagen für ein umfassendes Sicherheitskonzept an der TU Wien erarbeiten zu können, wurde der Ernstfall durch die Räumung des Chemieturms (5. und 6. Stock) sowie des Chemie-Neubaus (5. Stock) simuliert.  Übungsannahme war ein Brand und begleitender Rauch im südlichen Stiegenhaus zwischen 4. und 5. Stocks des Chemieturmes (BA) der TU Wien am Getreidemarkt.

Die im Anschluss abgehaltene Nachbesprechung mit allen beteiligten Einsatzkräften, den anwesenden Brandschutzwarten sowie den Verantwortlichen der BIG und GUT unter der Leitung von Thomas Schopper als TU-Sicherheitsbeauftragter brachte eine Reihe von Vorschlägen, die in Form eines Maßnahmenkataloges umgesetzt wurden. Sämtliche Standorte der TU Wien profitieren von den gesammelten Erfahrungen. Weitere Evakuierungsübungen sind bereits in Vorbereitung.