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Birks award für Christina Streli

Bei der Denver X-Ray Conference in Colorado (USA) wurde Prof. Christina Streli von der TU Wien mit dem „Birks Award“ ausgezeichnet.

Prof. Christina Streli (links) erhält den Birks Award.

Prof. Christina Streli (links) erhält den Birks Award.

Prof. Christina Streli (links) erhält den Birks Award.

Prof. Christina Streli (links) erhält den Birks Award.

Alle zwei Jahre wird der angesehene „Birks Award“ für Arbeiten auf dem Gebiet der Röntgenfluroeszenz-Spektrometrie vergeben. Der diesjährige Preis wurde bei der Plenary Session der Denver X-Ray-Conference in Colorado (USA) auf Vorschlag des Auswahlkomitees an Christina Streli von der TU Wien vergeben. Sie ist damit die erste Frau, die den seit 1986 vergebenen Preis in Empfang nehmen durfte. Allerdings ist es nicht das erste Mal, dass der Preis an die TU Wien geht – auch Prof. Horst Ebel, Prof. Michael Mantler und Prof. Peter Wobrauschek durften sich bereits über diese Auszeichnung freuen.

Christina Streli arbeitet auf dem Gebiet der Röntgenspektrometrie (XRF), ein Verfahren der physikalischen Analytik, das die Bestimmung von chemischen Elementen in verschiedenen Arten von Proben erlaubt. Im Speziellen beschäftigt sie sich mit Spezialverfahren  zur Spurenelementanalyse (TXRF), der Charakterisierung von Nanometerschichten (GIXRF) und Techniken wir Micro-XRF (2D) und confocaler XRF (3D) zur zerstörungsfreie Bestimmung der Elementverteilungen (chemical imaging).

Auch an internationalen Großgeräten (ESRF, ANKA, BESSY II und DIAMOND) arbeitet Christine Streli – dort kann man Synchrotronstrahlung nutzen, um damit die Empfindlichkeit und die Ortsauflösung weiter zu verbessern.

Christina Streli bekam den Birks Award - wie im Text der Plakette zu entnehmen ist – für ihren „Beitrag zur Entwicklung und Anwendungen im Bereich der Röntgenfluoreszenzspektrometrie, im Speziellen der TXRF, Micro-XRF, confocal XRF, 2D und 3D chemical imaging, für ein besseres Verständnis komplexer Probleme der RFA und für ihren Einsatz für ihre Studenten und die internationale Community”.