News

“Award of Excellence” für 3 TU-DissertantInnen

Mit dieser Auszeichnung wurden insgesamt 33 NachwuchswissenafterInnen für ihre herausragenden Dissertationen geehrt.

Manuel Wimmer, BM Johannes Hahn, Beater Solleder, Alexander Haring (v.l.n.r.) ©BMWF

Manuel Wimmer, BM Johannes Hahn, Beater Solleder, Alexander Haring (v.l.n.r.) ©BMWF

Manuel Wimmer, BM Johannes Hahn, Beater Solleder, Alexander Haring (v.l.n.r.)

Manuel Wimmer, BM Johannes Hahn, Beater Solleder, Alexander Haring (v.l.n.r.)

Wissenschaftsminister Johannes Hahn überreichte am 24.11. 2008 diesen neu geschaffenen Preis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMWF). „Der Preis ist eine Wertschätzung der Forschungsleistungen junger, engagierter WissenschafterInnen an den heimischen Universitäten und ihrer neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Nicht zuletzt dürfen aber auch die Universitäten auf ihre JungdoktorInnen stolz sein“, freute sich Hahn mit den PreisträgerInnen.

Dotiert ist der Award of Excellence mit je 2.500 Euro. Im Vorfeld waren die RektorInnen aufgerufen, „herausragende und best beurteilte“ Doktorarbeiten ihrer Einrichtung zu nominieren.  

Die PreisträgerInnen der TU Wien:

Dipl.-Ing. Dr.techn Alexander HARING

Vermessungswesen
DISS: Die Orientierung von Laserscanner und Bilddaten bei der fahrzeuggestützten Objekterfassung
Fahrzeuggestützte Plattformen, welche Sensoren wie 3D-Laserscanner und Photokameras enthalten, ermöglichen die detaillierte 3D-Erfassung und Dokumentation der Straßeninfrastruktur sowie vor allem der Gebäudefassaden im urbanen Raum und liefern somit einen wichtigen Beitrag zur Erstellung von digitalen 3D-Stadtmodellen.
Diese Arbeit befasst sich mit dem Problem der Orientierung („Georeferenzierung“) derartiger
Sensordaten, wobei Untersuchungen hinsichtlich geometrischer Zuverlässigkeit und Genauigkeit eines solchen Aufnahmesystems durchgeführt werden.

Mag.rer.nat. Dr.techn. Beate SOLLEDER
Technische Physik
DISS: Classical and Quantum Simulations of Ion-Surface Interaction
In dieser Arbeit werden neue Aspekte der Wechselwirkung von Ionen mit Metall- und
Isolatorenoberflächen beleuchtet. Während ein Teil der Dissertation elektronischen Anregungen in Lithium – Fluorid gewidmet ist, geht es im zweiten Teil um die Simulation von Elektron-Austauschprozessen während der Ion-Oberflächenwechselwirkung.
Die Ergebnisse dieser theoretischen Untersuchungen unterstützen die Interpretation aktueller Experimente.

Mag.rer.soc.oec. Dr.rer.soc.oec. Manuel WIMMER
Wirtschaftsinformatik
DISS: From mining to mapping and roundtrip transformations – a systematic approach to model-based tool integration
Diese Dissertation beschäftigt sich mit der automatischen Übersetzung von Softwareprogrammen zwischen verschiedenen Modellierungssprachen, ähnlich wie beispielsweise natürlichsprachliche Texte vom Deutschen ins Englische übersetzt werden. Da die Konzepte verschiedener Modellierungssprachen meist nicht deckungsgleich aufeinander abgebildet werden können, müssen eine Unmenge so genannter Heterogenitäten bei der Übersetzung überwunden werden. Dies kann man wiederum vergleichen mit der Übersetzung zwischen natürlichen Sprachen, bei der Heterogenitäten wie beispielsweise unterschiedlicher Satzbau oder eine fehlende Entsprechung von Begriffen auftreten.
In dieser Arbeit entwickelte Manuel Wimmer einen Formalismus, der insbesondere die Überwindung wiederkehrender Heterogenitäten zwischen Modellierungssprachen stark vereinfacht.