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Architektur für ein „Dorf der Hoffnung“ in Niger

Die TU Wien und Rotary Österreich arbeiten mit Marie Catherine Kingbo in Tibiri (Niger) an einem „Dorf der Hoffnung“. Am 26. Juni werden Architektur-Entwürfe dafür präsentiert.

Kinder in Tibiri (Maradi) sollen ein neues Schulgebäude bekommen.

Kinder in Tibiri (Maradi) sollen ein neues Schulgebäude bekommen.

Kinder in Tibiri (Maradi) sollen ein neues Schulgebäude bekommen. [1]

Kinder in Tibiri (Maradi) sollen ein neues Schulgebäude bekommen. [1]

Ordensfrau Marie Catherine Kingbo

Ordensfrau Marie Catherine Kingbo

Ordensfrau Marie Catherine Kingbo [1]

Ordensfrau Marie Catherine Kingbo [1]

Mit internationaler Unterstützung soll in der Stadt Tibiri in der südlichen Provinz Maradi in Niger ein „Dorf der Hoffnung“ entstehen – ein Ort für Ausbildung und sozialen Austausch. Studierende der TU Wien befassten sich mit der lokalen Bautradition und entwickelten aufbauend darauf architektonische Entwürfe. Am 26. Juni haben Sie die Gelegenheit, das Projekt und die Arbeiten der Studierenden kennenzulernen.

Wir laden Sie herzlich ein:
Vortrag und Entwurfspräsentation:
Ein „Dorf der Hoffnung“ im Niger
Mittwoch, 26. Juni 2013, 19:00 Uhr
Festsaal der Technischen Universität Wien
Stiege 1, 1. Stock
Karlsplatz 13, 1040 Wien


Bildung für alle
Seit 2006 hat die Ordensfrau Marie Catherine Kingbo tausenden Menschen geholfen zu überleben, eine Ausbildung zu erlangen und damit im westafrikanischen Staat Niger, einem der ärmsten Länder der Welt, eine Zukunftsperspektive zu entwickeln.
Gemeinsam mit StudentInnen der Technischen Universität Wien entwickelt Marie Catherine Kingbo nun einen Entwurf für ein Bildungs- und Sozialzentrum in der Stadt Tibiri. Für dieses „Dorf der Hoffnung“ erarbeiteten Studierende an der Abteilung baugeschichte::bauforschung Vorschläge für einen Masterplan und für die einzelnen Gebäude.

Ziel war es, in sozialer und kultureller Hinsicht optimal auf die Voraussetzungen vor Ort zu reagieren. Die Entwicklung geeigneter Lehmbautechnologien in Anlehnung an lokale Lehmbautraditionen stellte einen weiteren Schwerpunkt dar. Die fachliche Betreuung des Entwurfsprojekts erfolgte durch Frau Mag.arch. Anna Heringer, Frau Mag.arch. Bärbel Müller und Frau Ao. Prof. Andrea Rieger-Jandl.

Spenden sind willkommen!

Um das Projekt zu verwirklichen und die ersten Gebäude errichten zu können, müssen etwa 190.000 Euro an Spenden lukriert werden. Schon in den vergangenen Jahren haben internationale Spender aus Europa die Arbeit von Marie Catherine Kingbo unterstützt; auch mit der UNO besteht eine Zusammenarbeit vor Ort. In Österreich bemüht sich nun das Rotary-Österreich-Forum für Sozialhilfe und Entwicklungs-zusammenarbeit, Geldmittel für die Verwirklichung des „Dorfes der Hoffnung“ zu sammeln.

Wenn am 26. Juni die Entwürfe der Studierenden präsentiert werden, wird auch Marie Catherine Kingbo anwesend sein und über ihre Arbeit und ihre Vision berichten.

Initiative Maradi


[1] Bilder: Initiative Maradi


Rückfragehinweise:
            
Dr. Ulrike Herbig
Insitut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege
Technische Universität Wien        
T: +43-1-58801-25119            
ulrike.herbig@tuwien.ac.at         

Dkfm. Hans Rutkowski
Verein Initiative Maradi
T: +43-664-2444802
hans.rutkowski@initiative-maradi.org