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ArchitektInnen der TU Wien "punkten" beim Österreichischen Bau-Preis 2005

Der von der Immobilien Privatstiftung für besonders gelungene spartenübergreifende, innovative und ökonomisch anwendbare - das heißt umsetzbare - Lösungen auf dem Gebiet der Architektur, der Bauplanung, der Baukonstruktion und der Haustechnik vergebene Österreichische Bau-Preis wurde am 6. Juli 2006 verliehen. Besonders erfreulich: in der Kategorie „Institute und Fakultäten“ belegte die TU Wien die ersten beiden Plätze und in der Kategorie "Diplomarbeiten und Dissertationen" wurde mehr als die Hälfte (39.000,- Euro) des Preisgeldes an junge ArchitektInnen der TU Wien ausgeschüttet.

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Das Department für Bauphysik und Bauökologie an der TU Wien konnte mit dem Projekt "Gebäude, die mitdenken" (Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Ardeshir Mahdavi) die Jury überzeugen und erhielt für Platz 1 in der Kategorie "Institute und Fakultäten" ein Preisgeld in der Höhe von 40.000,- Euro. Ardeshir Mahdavi leistet mit so genannten "sentienten" Gebäuden einen weiteren Schritt zum mitdenkenden Büro - selbstständige - Reaktionen der Gebäude auf die Bedürfnisse der Menschen werden angestrebt.

Das Preisgeld für den zweiten und dritten Platz in der Kategorie "Institute und Fakultäten" teilen sich das Institut für Architektur und Medien an der TU Graz ("Lebendiges Archiv") und das Projekt "Modulor - Virtual Campus" (Dipl.-Ing. Pascale Neuens, Dipl.-Ing. Dr. Franz Karner, Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Christian Kühn) der Fakultät für Architektur und Raumplanung an der TU Wien. Die beiden Institute erhielten jeweils 15.000,- Euro.

Mit "Modulor - Virtual Campus" wurde an der TU Wien eine flächendeckende Infrastruktur für e-Learning-Aktivitäten an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien umgesetzt, die auch kontinuierlich weiterentwickelt wird. Das auf Initiative zahlreicher Architektur-Institute in Gang gesetzte Projekt verfolgt das Ziel, die Architekturlehre, das Studium (Basisstudium und postgraduale Lehre), die Forschung und auch die Administration durch den effektiven Einsatz neuer Medien zu unterstützen und eine Qualitätsverbesserung zu erreichen.

Insgesamt 6 Diplomarbeiten und Dissertationen von Nachwuchs-ArchitektInnen der TU Wien wruden beim Österreichischen Bau-Preis 2005 ausgezeichnet. Mehr als die Hälfte des Preisgeldes (39.000,- von insgesamt 71.000,- Euro) in der Kategorie "Diplomarbeiten und Dissertationen" entfällt somit an junge ArchitektInnen der TU Wien.

Die PreisträgerInnen in der Kategorie "Diplomarbeiten und Dissertationen" und ihre Arbeiten

  • Dipl.-Ing. Dr. Robert Wehdorn-Roithmayr: Dissertation "Formfinder: softwear-tool to assist architects in the preliminary design of form-active structures”" (Preisgeld 9.000,- Euro)
  • Anja Aichinger: Diplomarbeit "Der Kurzpark. Ein Volksgarten-Update“ (Preisgeld 6.000,- Euro)
  • Tibor Tarcsay: Diplomarbeit "les livers de paris – Stadtplanung Paris“ (Preisgeld 6.000,- Euro)
  • Barbara Kolb: Diplomarbeit "Kinetische Architektur – MorphEuropeShanghai" (Preisgeld 6.000,- Euro)
  • Alexander Janowsky: Diplomarbeit "Fibonacci Spiralstrukturen" (Preisgeld 6.000,- Euro)
  • Fuad Pasalic: Diplomarbeit "Mobile Vario Medicine Units" (Preisgeld 6.000,- Euro)

    In der mit 40.000,- Euro dotierten Kategorie "Architekten und Ingenieurkonsulenten" erhielt die Seebühne Lunz den ersten Preis.

    Zum “Österreichischen Bau-Preis” 2005 wurden insgesamt 157 Projekte fristgerecht eingereicht und in einem mehrstufigen Auswahlverfahren die besten Projekte in jeder Kategorie ausgewählt.

    Details zum Österreichischen Bau-Preis erfahren Sie unter www.derbaupreis.at