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Alternativ-Nobelpreisträger Huang Ming in Österreich

Der chinesische Solarpionier und Alternative Nobelpreisträger Huang Ming hält am 16. April 2012 einen Vortrag in Wien.

Solarpionier und Alternativ-Nobelpreisträger 2011 Huang Ming (Copyright: Karl Gabor)

Solarpionier und Alternativ-Nobelpreisträger 2011 Huang Ming (Copyright: Karl Gabor)

Solarpionier und Alternativ-Nobelpreisträger 2011 Huang Ming (Copyright: Karl Gabor)

Solarpionier und Alternativ-Nobelpreisträger 2011 Huang Ming (Copyright: Karl Gabor)

Der chinesische Solarpionier Huang Ming wird auf Einladung der Universität Wien und des Umwelttechnik-Clusters Eco World Styria in Kooperation mit der TU Wien zum Thema "Solar Energy – Reality and Vision for the Future of Mankind" referieren. Zur Begrüßung spricht Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Vizerektorin der Universität Wien und Sinologin. Am 17. April hält Huang Ming in Graz einen weiteren Vortrag.

Huang Ming stellt im Rahmen von zwei öffentlichen Vorträgen seine Thesen vor und referiert über seine beeindruckende Lebens- und Berufsgeschichte. Huang Ming erhielt 2011 den Alternativen Nobelpreis, vergeben von der Stiftung Right Livelyhood Award Foundation "für seinen herausragenden Erfolg in der Nutzbarmachung von Solarenergie". Dieser Preis wird seit 1980 vergeben, um Personen zu ehren, die "praktische und beispielhafte Antworten zu den dringendsten Herausforderungen unserer Zeit finden und erfolgreich umsetzen".

"Solar Valley"
Aus der Ölindustrie kommend und mit den Problemen und Grenzen fossiler Energie vertraut, begann Huang Anfang der 1990er Jahre in einer kleinen Werkstätte im Osten Chinas mit Solarforschung. Heute hat sein Unternehmen Himin Solar 9.000 MitarbeiterInnen und ist einer der weltweit größten Produzenten solarbetriebener Warmwasserbereiter. Huang Ming, in China auch "Sonnenkönig" genannt, demonstriert unter den Bedingungen eines Schwellenlandes, wie die Orientierung auf erneuerbare Energien konkret Platz greifen kann. Der Solarpionier hat in Dezhou das "Tal der Sonne" geschaffen, auf fast allen Dächern dort glitzern Sonnenstrom-und Solarwasseranlagen. Die gesamte Straßenbeleuchtung der Stadt basiert auf Sonnenstrom. Huang engagiert sich auch politisch. 2005 setzte er das Gesetz für erneuerbare Energien in China durch. Er hat noch viele Pläne, und seine Visionen sind nicht nur für China von Bedeutung.

Vortrag von Huang Ming: "Solar Energy – Reality and Vision for the Future of Mankind"
Montag, 16. April 2012, 18 Uhr
Großer Festsaal der Universität Wien
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien

Gespräche an der TU Wien
TU-ForscherInnen haben am 18. April die Möglichkeit, sich mit Huang Ming im kleinem Rahmen auszutauschen.
Nähere Informationen: Gudrun Weinwurm (Gudrun.Weinwurm@tuwien.ac.at)