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100. Internationaler Frauentag und die TU Wien feiert

Die TU Wien begeht den diesjährigen internationalen Frauentag am 8. März im Lichte zweier bedeutungsvoller Signale: Ab 1. Oktober 2011 wird erstmals eine Rektorin an der Spitze der TU Wien stehen und Professorinnen haben sich zum interdisziplinären „Female Professors Network TU“ zusammengeschlossen.

„Female Professors Network TU“

„Female Professors Network TU“

„Female Professors Network TU“

„Female Professors Network TU“

Der Frauentag ist somit willkommener Anlass, allen Frauen, die an der TU Wien in der Forschung, der Lehre und in Dienstleistungseinrichtungen arbeiten, ein Dankeschön auszusprechen und zu ihren Erfolgen zu gratulieren.

Stark durch Netzwerk

Frauen an der TU Wien sind keine Seltenheit mehr. Ab Oktober 2011 wird die TU von der designierten Rektorin Sabine Seidler geleitet, die an der TU Wien die erste ordentliche Professorin war und derzeit Vizerektorin für Forschung ist.

Ein neu gegründetes, internes Netzwerk der 14 TU-Professorinnen soll eine noch bessere Positionierung ermöglichen und die Leistungen von Wissenschafterinnen sichtbarer zu machen. Das  1. Treffen des „Female Professors Network TU“  fand am 3. März 2011 statt (siehe Foto). Bei den regelmäßigen  Treffen geht es u.a. um Erfahrungsaustausch und die gezielte Förderung von Frauen durch Studienprogramme und Networking. Aktuelle Themen wie die Quotenregelung werden ebenfalls diskutiert. Diese Meetings sollen regelmäßig stattfinden und werden in der Koordinationsstelle für Frauenförderung und Genderstudies von Dr.in Brigitte Ratzer organisiert.

Seit 100 Jahren wird der Frauentag gefeiert. Die Wurzeln gehen auf die Arbeiterinnenbewegung um die Wende zum 20. Jahrhundert zurück. Im Mittelpunkt stand – und steht noch heute – die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern. „Ich denke, es ist Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine ‚weibliche Zukunft‘. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.“(Johanna Dohnal )

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