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TU-Elektrotechnik: tatsächlich "more future"

Für das Elektrotechnik-Studium an der Technischen Universität (TU) Wien wird mit dem Slogan "more future" geworben. Dass es sich dabei nicht um eine leere Versprechung handelt, beweist das aktuelle "stern"-Ranking.

Wien (TU/ETIT) - "Wir haben uns der Konkurrenz gestellt und sehr gut abgeschnitten!" Siegfried Selberherr, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität (TU) Wien - zeigt sich über das Ergebnis des aktuellen "stern"-Hochschulrankings erfreut.

Das gemeinsam vom Magazin "stern" und dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) seit 1989 durchgeführte Hochschulranking - nach Expertenmeinung (OECD) das methodisch am weitesten entwickelte - wurde diesmal auf Österreich und die Schweiz (dort ohne Publikation der Ergebnisse) durchgeführt. Projektleiter für Österreich war Rainer Stowasser: "Die Idee den deutschsprachigen Bereich auf Fächerebene miteinander zu vergleichen ist schon alt. Die Durchführung in Österreich steckt noch in den Kinderschuhen. Die Anzahl der Standorte ist noch zu gering. Ein internationaler Vergleich macht aber Sinn und kann funktionieren. Dass die Elektrotechnik Wien gut abschneidet macht die Ergebnisse plausibel."

Das Elektrotechnik-Studium an der TU wurde im Studierendenurteil und bei der Forschung in die Spitzengruppe gerankt. Bei der Ausstattung reichte es immerhin fürs Mittelfeld.

Zur Erhebung des Studierendenurteils wurden alle Studierenden im 5. bis 12. Semester postalisch angeschrieben und konnten Ihre Meinung mit Passwort im Internet abgeben. Der Rücklauf betrug 20 Prozent. Das Gesamturteil lag bei 1.9 (6-teilige Skala). In der Spitzengruppe mit allen deutschen Standorten befand man sich bei Studienorganisation (1.8), Kontakt Studierende/Lehrende (1.8), Bibliothek (1.8), Hörsäle/Seminarräume (1.7), PC-Ausstattung (2.1) und Lehrangebot (2.4). Im Mittelfeld bewegten sich Betreuung (2.1), Kontakt zu Studierenden (2.1), eLearning (2.3), Labore (2.0) und Praktikumsplätze (2.1). Defizite wurden bei Fachstudienberatung (3.0), Arbeitsplätzen (3.0) und AV-Medien (3.8) geortet.

Den Platz in der Forschungsspitzengruppe verdankt die Elektrotechnik vor allem dem hohen Drittmittelaufkommen (Geldern aus Projekten), das je WissenschaftlerIn mit 73.200 Euro deutlich vor der TU München (51.600) und der RWTH Aachen (58.600) liegt und den Praxisbezug des Standortes unterstreicht.

Dekan Selberherr ist um eine differenzierte Beurteilung von außen reicher und fühlt sich in seiner Zuversicht bestärkt: "Die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik hat in allen Evaluierungen und Rankings immer überdurchschnittlich abgeschnitten. Wir sind Weltklasse und wir wollen es bleiben!"