ERWINN

Evaluierung von modellbasierten, lokalisierten Erosionsschutzmaßnahmen innerhalb eines erosionsgefährdeten Pilotgebiets

Laufzeit:
2019 - 2024/25

Finanzierung:
Land Oberösterreich

Ansprechperson:
Matthias Zessner

Mitarbeiterin:
Eva Strenge

nationale Partner:
Umweltbundesamt
wpa Beratende Ingenieure
Büro blattfisch e.U.

Kurzinformationen zum Projekt

Mithilfe des rasterbasierten Transport- und Emissionsmodells PhosFate können Hotspotflächen und Maßnahmen für erosive Feinsediment- und Phosphoreinträge in Fließgewässer identifiziert und lokalisiert werden. Das Modell kann auf einzelne Einzugsgebiete angewendet werden. Die Ausweisung von Emissionshotspotflächen basiert auf einer kombinierten Modellierung der Emission, Retention und dem Transport je Rasterzelle und ermöglicht somit eine Rückverfolgung der Emission zu ihrem Ursprung auf der Fläche. Die Lokalisierung der Emissionen führt zu einer effektiven und kosten-effizienten Umsetzung von Erosionsschutzmaßnahmen auf der Fläche. Getestet wurde das PhosFate Modell bereits in 8 oberösterreichischen Einzugsgebieten, die eine Verfehlung des Umweltqualitätsziels für Phosphat-Phosphor aufweisen. Eine Kartierung in Teilen der modellierten Einzugsgebiete ergab eine gute Übereinstimmung der ausgewiesenen Hotspotflächen im Gelände.

Zur Evaluierung der Wirksamkeit der modellierten und weiterer Erosionsschutzmaßnahmen wurde im Verlauf des Projekts ein Pilotgebiet ausgewählt, indem die Erosionsschutzmaßnahmen umgesetzt und mithilfe eines Gewässermonitorings bewertet werden sollen. Die Gewässergüte wird dabei auf Basis der Phosphor- und Schwebstoffkonzentrationen und -frachten, der Feinsedimentbelastung im Gewässerbett und anhand biologischer Qualitätselemente wie Fischen, Phytobenthos und Makrozoobenthos bewertet werden.

Thematische Karte Risikoeintrag von Phospohr und Maßnahmen in Fließgewässern

Thematische Karte von Fließgewässern

Längsverlaufende Erosionsrille auf einem Acker

Erosionsrille