SiWaWi

Zukünftige stoffliche und mikrobiologische Herausforderungen für die kommunale Siedlungswasserwirtschaft

Laufzeit:
2019 - 2021 (Modul 1)

Finanzierung:
Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus

Ansprechperson:
Matthias Zessner , öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

MitarbeiterINnen:
H. Schaar, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, S. Kittlaus, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, O. Zoboli, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, M. Damm

Kooperationspartner:

Abteilung Oberflächengewässer, Umweltbundesamt GmbH (Projektleiter)

Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Landschaftswasserbau, Technische Universität Graz

Institut für Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz, Universität für Bodenkultur Wien

Medizinische Universität Wien, Institut für Hygiene und Angewandte Immunologie, Wasserhygiene

Fachbereich Wasserqualität und Gesundheit, Department für Pharmakologie, Physiologie und Mikrobiologie, Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems

Kurzinformationen zum Projekt

In einem ersten Schritt (Modul I) fokussiert dieses Projekt ausschließlich auf die Emissionen in die Umwelt (bzw. Austräge aus der Siedlungswasserwirtschaft). Es wird der Kenntnisstand zu zukünftigen Herausforderungen in der Siedlungswasserwirtschaft dargestellt, eine Kategorisierung auf Grund von Stoffeigenschaften und Einsatzbereichen gesucht, die es ermöglicht, auf die dominanten Austragspfad aus der Sieldungswasserwirtschaft zu schließen, und es werden mögliche Maßnahmen zur Emissionsminderung sowie deren Wirksamkeiten für unterschiedlichen Parameter und deren Kosten erhoben.

Konzeptuelles Model der Eintrags- und Austragspfade von Stoffen in und aus der Siedlungswasserwirtschaft

Konzeptuelles Model der Eintrags- und Austragspfade von Stoffen in und aus der Siedlungswasserwirtschaft

In einem noch in Planung befindlichen Modul II sollen in einem weiteren Schritt die Emissionen aus der Siedlungswasserwirtschaft in Relation zu Emissionen aus anderen Sektoren und den Immissionen in den Gewässern gestellt werden. Im Zuge einer Emissions/Immissionsmodellierung sollen für ausgewählte Parameter Emissionsfrachten und Immissionskonzentrationen auf Ebene österreichischer (Teil-) Einzugsgebiete zu einander in Beziehung gebracht werden. Darauf aufbauend sollen dann Szenarien zu Maßnahmen und Maßnahmenkombinationen definiert und Wirksamkeit und Kosten der Szenarien berechnet werden. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sollen die Basis liefern um die Kosteneffektivität unterschiedlicher siedlungswasserwirtschaftlicher Maßnahmen zu vergleichen, deren Bedeutung im Kontext der österreichischen Siedlungswasserwirtschaft zu diskutieren und Prioritäten für zukünftige Maßnahmensetzungen vorgeschlagen werden.