AVENUE21: Neue Studie zum Automatisierten Verkehr und dessen Wirkungen auf die europäische Stadt

Eine Studie der TU Wien liefert neue Erkenntnisse über Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten.

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Automatisierte und vernetzte Fahrzeuge sind Hoffnungsträger für Politik und Wirtschaft: Sie sollen den Verkehr in Zukunft sicherer und effizienter machen und so einen Beitrag zur Verkehrswende leisten. Eine von der Daimler und Benz Stiftung geförderte Studie von ForscherInnen der Fakultät für Architektur und Raumplanung (beteiligt waren die Forschungsbereiche future.lab Research Center, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, Örtliche Raumplanung, Soziologie, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und Verkehrssystemplanung) zeigt nun auf, dass diese Hoffnungen zum Teil relativiert werden müssen.

 

Die bislang umfangreichste Studie zu Wirkungen von automatisierten und vernetzten Fahrzeugen auf Stadt, Mobilität und Gesellschaft ist soeben als Buch „AVENUE21. Automatisierter und vernetzter Verkehr: Entwicklungen des urbanen Europa“ im Verlag Springer Vieweg als Open-Access-Publikation erschienen.

 

Entgegen vieler anderer Studien werden Straßen nicht nur als Verkehrsraum, sondern auch als Ort des öffentlichen Lebens betrachtet. Dieser Blickwinkel ermöglicht eine Neubewertung zentraler Effekte – vor allem die nähere Zukunft betreffend.

 

Im Rahmen der Studie wurden mehr als dreihundert internationale ExpertInnen befragt. In Fokusgruppen wurden Szenarien entwickelt, die Möglichkeiten der lokalen Gestaltbarkeit deutlich machen. Schließlich werden Handlungsfelder entwickelt, die aus Sicht der Stadt- und Mobilitätsplanung in den nächsten 5-10 Jahren adressiert werden sollten.

 

Hier der Link zur Publikation: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-61283-5, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster